Werbung
Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    17.930,32
    -24,16 (-0,13%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.955,01
    -11,67 (-0,23%)
     
  • Dow Jones 30

    37.983,24
    -475,84 (-1,24%)
     
  • Gold

    2.360,20
    -12,50 (-0,53%)
     
  • EUR/USD

    1,0646
    -0,0085 (-0,79%)
     
  • Bitcoin EUR

    60.037,20
    -3.398,27 (-5,36%)
     
  • CMC Crypto 200

    885,54
    0,00 (0,00%)
     
  • Öl (Brent)

    85,45
    +0,43 (+0,51%)
     
  • MDAX

    26.576,83
    -126,35 (-0,47%)
     
  • TecDAX

    3.326,26
    -28,04 (-0,84%)
     
  • SDAX

    14.348,47
    -153,01 (-1,06%)
     
  • Nikkei 225

    39.523,55
    +80,92 (+0,21%)
     
  • FTSE 100

    7.995,58
    +71,78 (+0,91%)
     
  • CAC 40

    8.010,83
    -12,91 (-0,16%)
     
  • Nasdaq Compositive

    16.175,09
    -267,10 (-1,62%)
     

Frühzeitig in den Ruhestand? Auf diese 3 Punkte sollten Dividenden-Investoren achten

Ein alter Mann sitzt mit Geldscheinen in der Hand freundlich lächelnd vor seinem Notebook
Ein alter Mann sitzt mit Geldscheinen in der Hand freundlich lächelnd vor seinem Notebook

„Wissen Sie, was das Einzige ist, was mir Freude bereitet? Es ist zu sehen, wie meine Dividenden reinkommen.“ Zugegeben, ganz so hart wie der legendäre Großindustrielle John D. Rockefeller muss man es nicht formulieren aber wer freut sich nicht über eine saftige Dividendenzahlung.

Investoren sollten bei der Auswahl von Dividendenaktien jedoch nicht nur die Höhe der Dividende bzw. die Dividendenrendite im Blick haben. Hierbei handelt es sich nämlich oftmals nur um eine Momentaufnahme. Um wirklich langfristig von Dividenden zu profitieren, sollte ein Investor darüber hinaus auf die folgenden Punkte achten.

Ausschüttungsquote

Unter der Ausschüttungsquote versteht man das Verhältnis der ausgeschütteten Dividende zum Gewinn bzw. zum Cash Flow. Hierbei greifen viele Investoren gerne auf den Free Cash Flow zurück, da dieser in der Theorie der Betrag ist, der dem Unternehmen zur Tilgung von Schulden und für Ausschüttungen zur Verfügung steht. Eine hohe Ausschüttungsquote kann ein Hinweis dafür sein, dass sich das Unternehmen mit seinen Dividendenzahlungen am Limit befindet und das Geld eventuell an anderer Stelle fehlt, wie z.B. um etwaige Schulden tilgen oder zukünftig verstärkt investieren zu können.

WERBUNG

Schüttet ein Unternehmen eine Dividende aus, die sogar oberhalb seiner Ertrags- bzw. Finanzkraft liegt, dauert es oftmals nicht lange bis die Dividende komplett gestrichen wird. Im Einzelfall kann es vorkommen, dass ein Jahr mit außergewöhnlichen Sondereffekten dafür sorgt, dass die Ausschüttungsquote oberhalb von 100 % liegt. Jedoch dürfte es auch Finanzlaien einleuchten, dass eine Dividende, für die ein Unternehmen regelmäßig auf sein Barvermögen zurückgreifen oder sogar explizit Schulden aufnehmen muss, nicht nachhaltig sein kann. Um wirklich nachhaltig eine Dividende zahlen zu können, muss die Dividende unterhalb der erwirtschafteten Gewinne bzw. Cash Flows liegen.

Ein großer Vorteil einer niedrigen Ausschüttungsquote ist hierbei, dass dies dem Unternehmen ermöglicht seine Dividendenzahlungen in der Zukunft zu erhöhen. Dies bringt uns wiederum zum nächsten Punkt.

Dividendenwachstum

Als Dividendenwachstum wird zum einen die Rate verstanden mit der ein Unternehmen seine Dividendenzahlung jährlich steigert. Auf der anderen Seite steht die Anzahl der Jahre, seitdem ein Unternehmen seine Dividende jedes Jahr erhöht. Es ist kein Wunder, dass Unternehmen, die seit langer Zeit eine kontinuierlich steigende Dividende zahlen, bei vielen Einkommensinvestoren extrem beliebt sind. So können über einen langen Zeithorizont kontinuierlich steigende Dividenden langfristig für phänomenale Ausschüttungen und Renditen sorgen.

Als Musterbeispiel hierfür gilt Warren Buffett und sein Investment in den Getränkehersteller Coca-Cola (WKN: 850663). Dank kontinuierlich steigender Ausschüttungen liegt die Dividendenrendite, die der bekannte Investor auf seine 400 Mio. Coca-Cola Aktien erhält, mittlerweile bei 56,6 %. Insgesamt hat Coca-Cola seine Dividende seit mittlerweile 61 Jahren jedes Jahr erhöht. Dabei wurde die Dividende beispielsweise in den letzten 5 Jahren pro Jahr durchschnittlich um knapp 5,1 % erhöht.

Um wirklich langfristig in der Lage zu sein steigende Dividendenzahlungen tätigen zu können, muss das Unternehmen aber auch langfristig bestehen. Damit wären wir beim letzten Punkt angelangt.

Resilientes Geschäftsmodell

Laut der Unternehmensberatung McKinsey lag im Jahr 1958 die durchschnittliche Lebenserwartung eines Unternehmens, das im S&P 500 gelistet war, bei rund 61 Jahren. Mittlerweile liegt dieser Wert bei deutlich unter 20 Jahren. Ein Unternehmen, das nicht mehr existiert kann natürlich auch keine Dividenden mehr zahlen.

Entsprechend wichtig ist es insbesondere in der schnelllebigen Geschäftswelt von heute auf Unternehmen mit einem resilienten Geschäftsmodell zu setzen. Während man beispielsweise nicht weiß, wie die technologischen Errungenschaften der Zukunft aussehen werden, ist es jedoch ziemlich sicher, dass die Menschen auch in Zukunft ihre Grundbedürfnisse wie Nahrung, Kleidung und Sicherheit befriedigen wollen. Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass unter einigen der beliebtesten Dividendentiteln oftmals Lebensmittelhersteller, globale Restaurantketten oder Versicherungskonzerne zu finden sind.

Dies heißt nicht, dass sich z.B. unter Technologieaktien keine geeignete Dividendenaktien finden lassen können. Vielmehr soll dies verdeutlichen, dass Unternehmen, die als Dividendeninvestments in Frage kommen, über einen massiven Burggraben verfügen sollten, der sicherstellt, dass das Unternehmen langfristig bestehen kann.

Der Artikel Frühzeitig in den Ruhestand? Auf diese 3 Punkte sollten Dividenden-Investoren achten ist zuerst erschienen auf Aktienwelt360.

Mehr Lesen

Samuel Tazman besitzt keine der erwähnten Aktien. Aktienwelt360 empfiehlt keine der erwähnten Aktien.

Aktienwelt360 2024