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Familienunternehmer Haeusgen aus Bayern neuer VDMA-Präsident

·Lesedauer: 1 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Aschheimer Familienunternehmer Karl Haeusgen übernimmt das Amt des Maschinenbau-Präsidenten in turbulenten Zeiten. Die Mitgliederversammlung des Branchenverbandes VDMA wählte den Miteigentümer und Aufsichtsratschef der HAWE Hydraulik SE am Freitag in Wiesbaden zum neuen Präsidenten für die kommenden vier Jahre. Haeusgen tritt die turnusgemäße Nachfolge von Carl Martin Welcker an, der das Amt seit 2016 ausübte und nicht wiedergewählt werden konnte.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) gratulierte dem Betriebswirt zu seiner Wahl und dankte dem Vorgänger Welcker für "seinen engagierten Einsatz" in den vergangenen Jahren. Haeusgen möchte den Verband europäisch positionieren. Zu seinen Zielen zählt auch, die wirtschaftliche Bewältigung der "Corona-Phase im Sinne unserer Industrie zu gestalten."

Der exportorientierte deutsche Maschinenbau bekommt die Folgen der Corona-Krise deutlich zu spüren. Angesichts eines Nachfrageeinbruchs rechnet der Verband in diesem Jahr mit einem Produktionsrückgang von 17 Prozent. Die Unternehmen stellen sich auf eine längere Durststrecke und Stellenabbau ein. Die Schlüsselbranche mit derzeit noch gut einer Million Beschäftigten wird zusätzlich durch eine zunehmende Abschottung internationaler Handelsmärkte sowie den Umbruch in der Automobilindustrie belastet.

Der Maschinenbauer HAWE Hydraulik mit Sitz in Aschheim bei München ist spezialisiert auf Hydraulikaggregate, unter anderem für Baumaschinen, Windturbinen und OP-Tische. Das Unternehmen erwirtschaftete im vergangenen Jahr mit knapp 2500 Mitarbeitern einen Umsatz von 411 Millionen Euro.

In seiner Freizeit engagiert sich der 1966 geborene Haeusgen als Vorstand in der Stiftung "Lyrik Kabinett München" für die Förderung von Lyrik. Der Vater von drei Kindern, der regelmäßig joggt, ist zudem Mitglied im Aufsichtsrat des Kinderschutz München e.V.