Werbung
Deutsche Märkte schließen in 2 Stunden 41 Minuten
  • DAX

    18.171,52
    +241,20 (+1,35%)
     
  • Euro Stoxx 50

    5.030,69
    +75,68 (+1,53%)
     
  • Dow Jones 30

    37.983,24
    -475,86 (-1,24%)
     
  • Gold

    2.370,00
    -4,10 (-0,17%)
     
  • EUR/USD

    1,0642
    -0,0005 (-0,0426%)
     
  • BTC-EUR

    62.187,17
    +1.324,26 (+2,18%)
     
  • CMC Crypto 200

    885,54
    0,00 (0,00%)
     
  • Öl (Brent)

    85,05
    -0,61 (-0,71%)
     
  • MDAX

    26.801,92
    +225,09 (+0,85%)
     
  • TecDAX

    3.364,02
    +37,76 (+1,14%)
     
  • SDAX

    14.380,78
    +32,31 (+0,23%)
     
  • Nikkei 225

    39.232,80
    -290,75 (-0,74%)
     
  • FTSE 100

    8.003,34
    +7,76 (+0,10%)
     
  • CAC 40

    8.120,28
    +109,45 (+1,37%)
     
  • Nasdaq Compositive

    16.175,09
    -267,11 (-1,62%)
     

Fahrgäste suchen wegen Streiks bei der Bahn Alternativen

BERLIN (dpa-AFX) -Der angekündigte Streik der Lokführergewerkschaft GDL bei der Deutschen Bahn lässt viele Fahrgäste Alternativen für Reisen am Donnerstag und Freitag suchen. "Am Montag verzeichnete die Nachfrage nach Mietwagen in Deutschland einen deutlichen Anstieg", teilte etwa die Buchungsplattform Check24 am Dienstag mit. "Im bundesweiten Durchschnitt wurden 368 Prozent mehr Mietwagen gebucht als in der Vorwoche."

Auch der Bahnwettbewerber Flix, der sowohl Fernbus- als auch Fernzugreisen vermittelt, verzeichnete deutlich mehr Ticketkäufe für die beiden Streiktage als sonst. "Wir sehen bereits heute eine deutlich gestiegene Nachfrage nach FlixBus- und FlixTrain-Tickets", teilte das Unternehmen mit. "Aktuell sind noch ausreichend Tickets verfügbar, wir sind aber auch jederzeit in der Lage zusätzliche Kapazitäten mit FlixBus bereitzustellen, sollte das nötig sein."

Einige direkte Zugverbindungen etwa zwischen Berlin und dem Rheinland für Donnerstag waren auf der Plattform bereits ausgebucht. Die Preise für Fernbus-Fahrten zogen an.

Eine höhere Nachfrage verzeichnete auch die Mitfahrplattform Blablacar. Am Montag habe diese um 50 Prozent höher gelegen als vor einer Woche, teilte das Unternehmen mit. Es erwarte einen höheren Anstieg am Dienstag und an den nächsten Tagen.

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hatte am Montag zu einem 35-stündigen Streik im Tarifstreit mit der Bahn aufgerufen. Im Personenverkehr soll er am Donnerstagmorgen um 2.00 Uhr beginnen und bis Freitagnachmittag um 13.00 Uhr andauern. Die Bahn will wie bei den vorigen Arbeitskämpfen ein Grundangebot im Fernverkehr bereitstellen. Die Zugbindung für beide Tage ist aufgehoben. Fahrgäste können ihre Reise also nach hinten verschieben oder vorverlegen. Im Rahmen einer Sonderkulanz können sie ihre Tickets auch am Dienstag oder Mittwoch nutzen.