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EZB-Visco: Inflation ist vorübergehend und Geldpolitik sollte flexibel bleiben

·Lesedauer: 1 Min.

PARIS/FRANKFURT (dpa-AFX) - In den Reihen der Europäischen Zentralbank (EZB) wird der zuletzt starke Anstieg der Inflation nach wie vor als ein vorübergehendes Phänomen eingeschätzt. Es gebe zwar derzeit "sicherlich Preisdruck", sagte das italienische Ratsmitglied Ignazio Visco am Montag dem Fernsehsender Bloomberg TV. Allerdings seien derzeit keine relevanten Zweitrundeneffekte zu beobachten, also das Übergreifen höherer Löhne auf die Preisentwicklung.

Visco sprach sich dafür aus, dass die Notenbank bei ihrer Geldpolitik weiterhin flexibel agieren sollte. "Die Flexibilität hat sehr gut funktioniert", sagte der Präsident der italienischen Zentralbank. Sie würde gegen unerwartete Schocks helfen, falls diese künftig erneute auftreten sollten.

In der vergangenen Woche hatte auch das französische Ratsmitglied Francois Villeroy de Galhau deutlich gemacht, dass die EZB die flexiblen Elementen des Corona-Notprogramms PEPP beibehalten sollte. Es könnte sich lohnen zu prüfen, ob zumindest einige Bestandteile des Notprogramms auch nach dem Auslaufen der Krisenmaßnahme fortgeführt werden könne, sagte der französische Notenbankvorsitzende.

Aus jüngsten EZB-Aussagen, unter anderem von der Präsidentin Christine Lagarde, wurde immer wieder deutlich, dass die EZB die hohe Inflation als eine vorübergehende Erscheinung ansieht. Daher ist keine schnelle Abkehr von der extrem lockeren Geldpolitik zu erwarten. Dagegen haben die Notenbanken der USA und von Großbritannien bereits klare Signale gesendet, noch 2021 erste Schritte heraus aus der Geldflut zu wagen. In Großbritannien wird sogar mit einer ersten Zinserhöhung seit Beginn der Corona-Krise gerechnet.

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