Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    12.645,75
    +102,69 (+0,82%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.198,86
    +27,45 (+0,87%)
     
  • Dow Jones 30

    28.335,57
    -28,09 (-0,10%)
     
  • Gold

    1.903,40
    -1,20 (-0,06%)
     
  • EUR/USD

    1,1868
    +0,0042 (+0,36%)
     
  • BTC-EUR

    11.040,19
    +168,46 (+1,55%)
     
  • CMC Crypto 200

    260,05
    -1,40 (-0,54%)
     
  • Öl (Brent)

    39,78
    -0,86 (-2,12%)
     
  • MDAX

    27.279,59
    +90,42 (+0,33%)
     
  • TecDAX

    3.028,89
    -23,22 (-0,76%)
     
  • SDAX

    12.372,64
    -5,62 (-0,05%)
     
  • Nikkei 225

    23.516,59
    +42,32 (+0,18%)
     
  • FTSE 100

    5.860,28
    +74,63 (+1,29%)
     
  • CAC 40

    4.909,64
    +58,26 (+1,20%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.548,28
    +42,28 (+0,37%)
     

Eurozone: Arbeitslosenquote legt weiter zu auf 8,1 Prozent

·Lesedauer: 2 Min.

LUXEMBURG (dpa-AFX) - In der Eurozone ist die Arbeitslosenquote im August den fünften Monat in Folge gestiegen und hat den höchsten Stand seit Juli 2018 erreicht. Die Quote habe um 0,1 Prozentpunkte auf 8,1 Prozent zugelegt, teilte das Statistikamt Eurostat am Donnerstag in Luxemburg mit. Die Quote entsprach damit den Erwartungen der Analysten, die infolge der Corona-Krise mit einem weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit gerechnet hatten. Außerdem wurde die Quote für Juli nach oben revidiert, von zuvor 7,9 Prozent auf 8,0 Prozent.

Im März hatte die Quote bei 7,2 Prozent einen Tiefstand erreicht und ist dann in der Corona-Krise gestiegen. Zuvor hatte es einen kontinuierlichen Rückgang der Arbeitslosigkeit in der Eurozone gegeben. Seit dem Rekordhoch von mehr als 12 Prozent im Jahr 2013 hatte sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt bis zur Corona-Krise stetig verbessert.

Im Euroraum waren laut Eurostat im August 13 188 Millionen Menschen arbeitslos. Im Vergleich zum Vormonat stieg die Zahl der Arbeitslosen um 251 000. Die Jugendarbeitslosigkeit stieg hierbei überdurchschnittlich stark an. Im Euroraum lag die Arbeitslosenquote von Personen im Alter von unter 25 Jahren im August bei 18,1 Prozent, nach 17,8 Prozent im Juli.

Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben zu einem starken Anstieg der Zahl der Anträge auf Arbeitslosenunterstützung geführt. Gleichzeitig suchte ein erheblicher Teil derjenigen, die sich bei Arbeitsämtern angemeldet hatten, nicht mehr aktiv nach einem Arbeitsplatz oder war nicht mehr verfügbar, weil sie beispielsweise ihre Kinder betreuen mussten. Dies führt zu Abweichungen bei der Zahl der registrierten Arbeitslosen und derjenigen, die gemäß der Definition der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) als arbeitslos eingestuft werden.

Die Arbeitsmarktdaten von Eurostat basieren auf Erhebungsmethoden der Internationalen Arbeitsorganisation und können nicht mit nationalen Daten der deutschen Bundesagentur für Arbeit verglichen werden.