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Eurozone: Überraschend starke Industrieproduktion

·Lesedauer: 1 Min.

LUXEMBURG (dpa-AFX) - Die Industrie der Eurozone ist stärker als erwartet in das Jahr 2021 gestartet. Im Januar sei die Fertigung im Monatsvergleich um 0,8 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt Eurostat am Freitag in Luxemburg mit. Analysten hatten zwar einen Zuwachs erwartet, waren aber im Schnitt nur von einem Anstieg um 0,5 Prozent ausgegangen.

Damit hat sich der Produktionsrückgang im Vormonat nur als zeitweiliger Dämpfer erwiesen. Im Dezember war die Industrieproduktion erstmals seit dem vergangenen Sommer gesunken. Allerdings fiel der Rückschlag viel schwächer aus als bisher bekannt. Eurostat revidierte die Dezember-Daten stark nach oben. Demnach habe es im Monatsvergleich nur einen minimalen Rückgang um 0,1 Prozent gegeben, nachdem zuvor ein Dämpfer um 1,6 Prozent gemeldet worden war.

Der Zuwachs bei der Produktion zeigte sich im Januar bei allem Untergruppen. Demnach stieg die Fertigung von Gebrauchsgütern im Monatsvergleich um 0,8 Prozent, von Verbrauchsgütern um 0,6 Prozent, von Energie und Investitionsgütern um 0,4 Prozent und von Vorleistungsgütern um 0,3 Prozent.

Mittlerweile zeigt der Jahresvergleich, dass die Industriebetriebe den Corona-Einbruch im Frühjahr wettmachen konnten. Im Januar wurde laut Eurostat 0,1 Prozent mehr produziert als ein Jahr zuvor. Die Erwartungen der Analysten wurden deutlich übertroffen. Sie hatten in dieser Betrachtung mit einem Rückgang um 1,9 Prozent im Jahresvergleich gerechnet.