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EU verschärft Sanktionen gegen iranische Drohnenindustrie

BRÜSSEL (dpa-AFX) -Die Europäische Union verhängt weitere Sanktionen, um den Iran an der Herstellung von Drohnen für den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine hindern. Betroffen sind nach einem EU-Beschluss vom Montag fünf Unternehmen und sechs Personen. Die Strafmaßnahmen sehen vor, dass in der EU vorhandene Vermögenswerte eingefroren werden. Zudem dürfen die Personen nicht mehr in die EU einreisen.

Konkret betroffen sind laut EU-Amtsblatt die Unternehmen Shakad Sanat Asmari und Saad Sazeh Faraz Sharif sowie die Baharestan Kish Company, die Kimia Part Sivan Company und die Sarmad Electronic Sepahan Company. Als Personen wurden zudem Führungskräfte von Unternehmen sowie der Direktor der iranischen Organisation der Luft- und Raumfahrtindustrien (AIO), Nader Khoon Siavash, gelistet.

Zur Begründung für die Sanktionen heißt es im EU-Amtsblatt, die vom Iran gelieferten Waffen würden von Russland wahllos gegen die ukrainische Zivilbevölkerung und Infrastruktur eingesetzt, was zu entsetzlicher Zerstörung und furchtbarem menschlichen Leid führe. Das staatlich geförderte Programm des Irans für die Entwicklung und Herstellung von Drohnen trage zu Verstößen gegen die Charta der Vereinten Nationen und Grundprinzipien des Völkerrechts bei.