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Das E-Motorrad, das auch Elon Musk haben wollte

·Lesedauer: 2 Min.
Futuristisches Design in Leichtbauweise. Mit dem E-Bike will Gründer René Renger auch bei „Die Höhle der Löwen“ punkten
Futuristisches Design in Leichtbauweise. Mit dem E-Bike will Gründer René Renger auch bei „Die Höhle der Löwen“ punkten

Wer Motorrad fährt, lebt gefährlich. Doch dieses Freiheitsgefühl macht auch den Reiz aus. Kritik erhält die Biker-Branche seit einiger Zeit nicht nur für ihre Benzin-Motoren, sondern auch für den Lärm, den die Maschinen erzeugen. Mit elektrischen Motorrädern würde beides wegfallen. Ein Braunschweiger Startup hat ein E-Leichtkraftrad mit bis zu 40 PS und 130 Stundenkilometern in der Spitze entwickelt. Das Novus-Bike wiegt nur 75 Kilo und soll es etwa 130 Kilometer weiter mit einer Ladung schaffen. Das Konzept überzeugte sogar Elon Musk.

Als Gründer René Renger 2019 in Las Vegas auf der Hightech-Messe CES unterwegs waren, bekamen er und sein Geschäftspartner Marcus Weidig einen Anruf der Sekretärin des Tesla-Chefs. Musk wolle ihnen den ersten Prototypen abkaufen. Renger entschied sich dagegen, weil er seine eigene Vision von Mobilität auf zwei Rädern verwirklichen wollte. So erzählt er seine Geschichte und sucht nun nach zahlungskräftigen Investoren. Unter anderem in der TV-Show „Die Höhle der Löwen“. Hier verlangt der Unternehmer nicht weniger als 1,6 Millionen Euro und ist bereit, zehn Prozent seiner Anteile abzugeben. Den Rest der Unternehmensanteile hält er selbst.

Montiert wird in Deutschland

Der gelernte Autodesigner, der einige Jahre für Volkswagen tätig gewesen ist, hat nach eigenen Angaben bereits eine sechsstellige Summe in sein Startup investiert. Die Idee sei ihm schon während des Studiums 2010 gekommen, sagt Renger. Zusammen mit Weidig entwickelt er seitdem das Fahrzeug. Die Gründung fand 2019 statt: Renger baute das Unternehmen auf und investierte, Weidig blieb als Mitarbeiter dabei. Heute besteht die Firma aus einem 17-köpfigen Team.

Der Endpreis für das Fahrzeug steht noch nicht genau fest, bewegt sich allerdings um die 30.000 Euro. „Im Sommer kommenden Jahres soll das erste Fahrzeug ausgeliefert werden.“ 2022 sollen zunächst 44 Fahrzeuge produziert werden. Danach solle die Produktion hochgefahren werden, sagt Renger. „Wir haben schon zu viele Reservierungen“ – allerdings derzeit noch keine unverbindlichen, also ohne Anzahlung. „Wir entwickeln die Bauteile selbst und arbeiten mit Zulieferern zusammen. Montage und Vertrieb liegen in unserer Hand“, so der Gründer.

Das Motorrad soll mindestens in zwei unterschiedlichen Leistungsvarianten vertrieben werden. Einmal gedrosselt auf 45 Stundenkilometer, damit sich das Bike auch mit einem Autoführerschein oder Klasse M fahren lässt. Die größere Version braucht einen Führerschein der Klasse A. Das Motorrad ist vernetzt und soll mit dem Smartphone gestartet und bedient werden können. Außerdem sollen sich über die App Routen planen und die Reichweite einsehen lassen.

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