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Durchs Regierungsviertel in Berlin soll ab 2022 ein selbst-steuernder Bus fahren

·Lesedauer: 2 Min.

Für Touristen, Politiker und vielleicht auch die Einheimischen gibt es im Regierungsviertel bald eine neue Attraktion: Ab April 2022 soll ein selbstfahrender Bus durch diesen Teil von gleiten. Der Bus wird durch die Berliner City West und das Regierungsviertel fahren – ohne Fahrer und Mitfahren ist kostenlos.

Insgesamt soll die Fahrstrecke zehn Kilometer lang sein. Die Route beginnt am Ernst-Reuter-Platz. Sie führt über die Straße des 17. Juni, am Reichstagsgebäude und am Schloss Bellevue vorbei und wieder zum Ernst-Reuter-Platz zurück. Dann fährt der Bus über die Hardenbergstraße, Bahnhof Zoo und über den Kurfürstendamm und wird schließlich am Adenauer Platz Endstation machen.

"Es wird einen festen Fahrplan geben, und man kann kostenlos damit fahren", so Sahin Albayrak, Informatik-Professor an der Technischen Universität Berlin und Leiter des Labors für verteilte Künstliche Intelligenz, dem "Tagesspiegel". Außerdem solle es im Bus Bildschirme geben, über die Passagiere die Vorgänge des Busses nachvollziehen können.

Es wird trotzdem noch ein Aufpasser an Bord sein

Wie ein normaler Bus wird er an den Haltestellen der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) halten – und ganz sich selbst ist das Fahrzeug sich nicht überlassen: Ein Fahrer oder eine Fahrerin wird an Bord sein, um das Lenkrad zu halten, denn rechtlich gesehen ist dies in Deutschland noch verpflichtend.

"Das Projekt soll autonomes Fahren im echten Verkehr testen", sagte Karsten Schulze, Vorstand für Technik im ADAC Berlin-Brandenburg. "Die Autos können zur Sicherheit beitragen, weil sie mehr sehen als der Mensch", sagt Schulze außerdem.

Die zukünftige Busstrecke wird bereits jetzt von autonom-fahrenden Autos und Transportern getestet. 250 Sensoren an der Strecke erfassen Parkplätze, Ampelschaltungen, Verkehr und sogar das Wetter, so der "Tagesspiegel". So soll höchstmögliche Sicherheit für die Fahrgäste gewährt werden.

mwolf

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