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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 29.08.2023 - 17.00 Uhr

USA: Zahl der offenen Stellen geht überraschend deutlich zurück

WASHINGTON - Die Zahl der offenen Stellen in den USA ist im Juli überraschend deutlich gefallen. Sie sank von 9,17 Millionen Stellen im Vormonat auf 8,83 Millionen Stellen, wie das US-Arbeitsministerium am Dienstag in Washington bei der Veröffentlichung des sogenannten Jolts-Berichts mitteilte. Außerdem wurde der Wert für Juni nach unten revidiert, nachdem er zuvor bei 9,58 Millionen gelegen hatte.

USA: Verbrauchervertrauen trübt sich überraschend merklich ein

WASHINGTON - Die Stimmung der Verbraucher in den USA hat sich im August merklich eingetrübt. Das Verbrauchervertrauen fiel im Vergleich zum Vormonat um 7,9 Punkte auf 106,1 Punkte, wie das Marktforschungsinstitut Conference Board am Dienstag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt hingegen mit 116,0 Punkten gerechnet. Merklich verschlechtert haben sich sowohl die Beurteilung der aktuellen Lage als auch die Erwartungen.

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USA: Hauspreise legen weiter zu - Case-Shiller-Index

NEW YORK - Auf dem US-Immobilienmarkt sind die Preise im Juni erneut gestiegen. In den 20 großen Metropolregionen der Vereinigten Staaten legten die Häuserpreise im Vergleich zum Vormonat um 0,9 Prozent zu, wie aus dem am Dienstag in New York veröffentlichten S&P/Case-Shiller-Index hervorgeht. Analysten hatten im Schnitt einen etwas schwächeren Anstieg um 0,8 Prozent erwartet.

USA: Häuserpreise steigen weniger als erwartet - FHFA

NEW YORK - In den USA sind die Hauspreise im Juni weniger stark gestiegen als erwartet. Im Vergleich zum Vormonat legten sie um 0,3 Prozent zu, wie die Federal Housing Finance Agency (FHFA) am Dienstag in New York mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt mit einem Anstieg um 0,6 Prozent gerechnet. Im Mai waren die Preise noch um 0,7 Prozent gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Hauspreise im Juni um 3,1 Prozent.

ROUNDUP 2: Bürgergeld steigt 2024 deutlich auf 563 Euro

BERLIN - Die mehr als fünf Millionen Bezieherinnen und Bezieher von Bürgergeld sollen im kommenden Jahr spürbar höhere Leistungen erhalten. So sollen Alleinstehende von Anfang 2024 an 563 Euro statt wie heute 502 Euro pro Monat bekommen. "Das ist ein erheblicher Schritt", sagte Bundessozialminister Hubertus Heil (SPD) am Dienstag in Berlin. Insgesamt handele es sich um eine Erhöhung von gut zwölf Prozent. Die Erhöhung wird nach Heils Angaben im Bundeshaushalt mit 4,3 Milliarden Euro zu Buche schlagen.

ROUNDUP/Debatte um hohe Energiekosten: Kretschmann will Industriestrompreis

STUTTGART - Wegen hoher Energiepreise und einer schwächelnden Wirtschaft hat sich Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) für die Einführung eines Industriestrompreises ausgesprochen. Die hohen Strompreise in Deutschland seien ein Problem. "Da bin ich gemeinsam mit Robert Habeck der Meinung, dass wir einen zeitlich begrenzten Industriestrompreis brauchen, der einigermaßen wettbewerbsfähig ist", sagte der Grünen-Politiker der Deutschen Presse-Agentur.

GfK: Stimmung der Verbraucher hat sich verschlechtert

NÜRNBERG - Die Stimmung der Verbraucher in Deutschland hat sich im August leicht verschlechtert. "Das Konsumklima zeigt derzeit keinen klaren Trend, weder nach unten noch nach oben - und das auf einem insgesamt sehr niedrigen Niveau", teilte Rolf Bürkl vom Konsumforschungsunternehmen GfK zu der am Dienstag in Nürnberg vorgestellten Studie zum Konsumklima mit. Sowohl die Konjunktur- und Einkommenserwartung als auch die Anschaffungsneigung sind demnach rückläufig. Für September sagen die GfK-Konsumforscher einen Rückgang ihres Barometers um 0,9 auf minus 25,5 Punkte voraus.

Frankreich: Verbraucherstimmung stagniert auf niedrigem Niveau

PARIS - Die Stimmung der französischen Verbraucher hat im August auf niedrigem Niveau stagniert. Mit 85 Punkten lag der Indikator auf dem Niveau des Vormonats, wie das Statistikamt Insee am Dienstag in Paris mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit der Entwicklung gerechnet. Die Kennzahl liegt weiter deutlich unter ihrem längeren Durchschnitt von 100 Punkten.

Reallöhne erstmals seit zwei Jahren wieder gestiegen

WIESBADEN - Erstmals seit zwei Jahren sind in Deutschland die Reallöhne wieder leicht gestiegen. Im zweiten Quartal dieses Jahres übertrafen die sehr starken Gehaltserhöhungen von 6,6 Prozent die Steigerungen bei den Verbraucherpreisen (6,5 Prozent), wie das Statistische Bundesamt am Dienstag berichtete. Daraus habe sich eine Reallohnsteigerung um 0,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal ergeben. Gleiches war zuletzt im zweiten Quartal 2021 mit einem Anstieg um 3,2 Prozent registriert worden.

Habeck bekräftigt Forderung nach Industriestrompreis

BERLIN - Vor der Kabinettsklausur auf Schloss Meseberg hat Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck seine Forderung nach einem staatlich subventionierten Strompreis für energieintensive Unternehmen bekräftigt. "Die Grundsatzfrage ist: Wollen wir in Zukunft in Deutschland energieintensive Industrie haben?", sagte der Grünen-Politiker am Dienstag im ARD-"Morgenmagazin". Er warnte vor Konsequenzen, falls diese Entlastung nicht kommt: "Ich sage nicht, dass die chemische Industrie, die Grundstoffindustrie dann morgen aus Deutschland verschwindet. Aber sie werden dann nicht in den Standort weiter investieren und perspektivisch dann Deutschland verlassen."

Umfrage: Mehr Abwanderungspläne bei Industriebetrieben

BERLIN - Immer mehr Industriebetriebe planen wegen der gestiegenen Energiepreise und anderer Probleme einer Umfrage zufolge eine Abwanderung aus Deutschland. Wie die Deutsche Industrie- und Handelskammer am Dienstag mitteilte, plant oder realisiert fast ein Drittel der Industriefirmen eine Verlagerung von Kapazitäten ins Ausland oder die Einschränkung der Produktion im Inland. Gegenüber einer Umfrage im Vorjahr sei dies eine Verdopplung.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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