Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    15.399,65
    +202,91 (+1,34%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.034,25
    +34,81 (+0,87%)
     
  • Dow Jones 30

    34.777,76
    +229,23 (+0,66%)
     
  • Gold

    1.832,00
    +16,30 (+0,90%)
     
  • EUR/USD

    1,2168
    +0,0100 (+0,83%)
     
  • BTC-EUR

    47.202,48
    +511,22 (+1,09%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.482,89
    +47,11 (+3,28%)
     
  • Öl (Brent)

    64,82
    +0,11 (+0,17%)
     
  • MDAX

    32.665,02
    +364,65 (+1,13%)
     
  • TecDAX

    3.427,58
    +42,51 (+1,26%)
     
  • SDAX

    16.042,00
    +171,69 (+1,08%)
     
  • Nikkei 225

    29.357,82
    +26,45 (+0,09%)
     
  • FTSE 100

    7.129,71
    +53,54 (+0,76%)
     
  • CAC 40

    6.385,51
    +28,42 (+0,45%)
     
  • Nasdaq Compositive

    13.752,24
    +119,39 (+0,88%)
     

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 13.04.2021 - 17.00 Uhr

·Lesedauer: 4 Min.

ROUNDUP: US-Inflationsrate steigt deutlich auf 2,6 Prozent

WASHINGTON - In den USA hat die Inflation im März deutlich und stärker als erwartet angezogen. Die Jahresinflationsrate stieg von 1,7 Prozent im Vormonat auf 2,6 Prozent, wie das Arbeitsministerium am Dienstag in Washington mitteilte. Analysten hatten lediglich mit einem Anstieg der Verbraucherpreise um 2,5 Prozent im Jahresvergleich gerechnet. Zum Vormonat stiegen die Verbraucherpreise im März um 0,6 Prozent. Hier war ein Anstieg um 0,5 Prozent erwartet worden.

Kein Schnellverfahren zur Corona-Notbremse

BERLIN - Die geplante bundesweite Corona-Notbremse soll nicht im Schnellverfahren beschlossen werden. Im Bundestag wollen die Fraktionen einen grundsätzlich möglichen Verzicht auf bestimmte Beratungsfristen nicht erteilen, der einen Parlamentsbeschluss noch in der laufenden Woche ermöglicht hätte. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Dienstag aus Fraktionskreisen.

ROUNDUP/Deutschland: ZEW-Konjunkturerwartungen trüben sich überraschend ein

MANNHEIM - Die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten haben sich im April überraschend eingetrübt. Das Stimmungsbarometer des Forschungsinstituts ZEW fiel gegenüber dem Vormonat um 5,9 Punkte auf 70,7 Punkte, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim mitteilte. Analysten hatten hingegen im Schnitt mit einem Anstieg auf 79,0 Punkte gerechnet. Dies ist der erste Rückgang seit November 2020. Die Finanzmärkte reagierten kaum auf die Daten.

ROUNDUP 2: Chinas Exporte wachsen sprunghaft um 30 Prozent - Globale Erholung

PEKING - Chinas Außenhandel erlebt ein robustes Wachstum, das die zweitgrößte Volkswirtschaft weiter beflügelt. Im März legten die Exporte in US-Dollar berechnet um 30,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu, wie der Zoll am Dienstag in Peking berichtete. Die Importe wuchsen unerwartet kräftig sogar um 38,1 Prozent. Die verstärkte globale Nachfrage und die niedrige Vergleichsbasis im vergangenen Jahr nach dem scharfen Wirtschaftseinbruch zu Beginn der Corona-Krise in China sorgten für die starken Zuwachsraten.

Italien: Industrieproduktion wächst schwächer als erwartet

ROM - Die italienische Industrie hat die Produktion im Februar weniger als erwartet gesteigert. Im Monatsvergleich habe die Fertigung in den Industriebetrieben um 0,2 Prozent zugelegt, teilte das Statistikamt Istat am Dienstag in Rom mit. Analysten hatten einen Zuwachs um 0,6 Prozent erwartet.

Fed-Mitglied Bullard verbindet geldpolitische Diskussion mit Impffortschritten

WASHINGTON - Mit James Bullard hat ein Mitglied der US-Notenbank Fed den Fortschritt bei der Impfkampagne als ein mögliches Kriterium für eine geldpolitische Straffung ins Spiel gebracht. Noch sei es zu früh für eine Debatte zur Änderung der Geldpolitik, sagte Bullard am Montagabend in einem Interview mit Bloomberg TV. Solange die USA weiterhin im "Tunnel der Pandemie" stecke, werde die Fed unverändert an der extrem lockeren Geldpolitik festhalten, versicherte der Präsident der regionalen Notenbank von St. Louis. Wenn die USA aber "das Ende des Tunnels erreichen, wird es Zeit zu bewerten, wohin wir als nächstes gehen wollen".

ROUNDUP: Britische Wirtschaft erholt sich im Februar leicht

LONDON - Nach einem herben Rückschlag zum Jahresauftakt hat sich die britische Wirtschaft im Februar leicht erholt. Im Vergleich zum Vormonat sei die Wirtschaftsleistung um 0,4 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt ONS am Dienstag mit. Eine ONS-Sprecherin sagte, die Wirtschaftsleistung liege aber immer noch rund 8 Prozent unter dem Niveau vor der Corona-Krise ein Jahr zuvor.

Großbritannien: Allen über 50-Jährigen wurde Corona-Impfung angeboten

LONDON - Im Kampf gegen die Corona-Pandemie hat die britische Regierung nach eigenen Angaben ihr nächstes Ziel erreicht. Allen über 50-Jährigen sei eine Impfung gegen das Virus angeboten worden, teilte die Regierung am Dienstag mit. Damit kommt die Kampagne etwas schneller voran als geplant. "Wir haben jetzt einen weiteren wichtigen Meilenstein in unserem Impfprogramm erreicht", sagte Premierminister Boris Johnson der Mitteilung zufolge. Schon bald sollen die ersten unter 50-Jährigen geimpft werden.

US-Behörden empfehlen Aussetzung von Johnson & Johnson-Impfungen

SILVER SPRING - Die Behörden in den USA haben eine vorübergehende Aussetzung der Impfungen mit dem Wirkstoff von Johnson & Johnson <US4781601046> empfohlen, nachdem bei sechs Menschen im Land danach Sinusvenenthrombosen erfasst wurden. Das teilten die Gesundheitsbehörde CDC und die Arzneimittelbehörde FDA am Dienstag in einer gemeinsamen Stellungnahme mit. Die Fälle würden nun genauer untersucht. Bis ein Ergebnis vorliege, werde als Vorsichtsmaßnahme die vorübergehende Aussetzung der Impfungen mit Johnson & Johnson <US4781601046> empfohlen. Die Aktien des Pharmakonzerns fielen im vorbörslichen US-Handel um gut vier Prozent.

Iran will Urananreicherung bis 60 Grad erhöhen

TEHERAN/WIEN - Der Iran plant nach dem Angriff auf seine Atomanlage in Natans den Grad seiner Urananreicherung auf 60 Prozent zu erhöhen. Nach einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Isna vom Dienstag wird Vize-Außenminister Abbas Aragchi auch die UN-Atombehörde IAEA davon in Kenntnis setzen. Der Iran hat bis jetzt sein Uran auf 20 Prozent angereichert, obwohl im Wiener Atomabkommen von 2015 weniger als 4 Prozent erlaubt sind.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.