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Die teuersten Auto-Versteigerungen 2019

Sandra Alter
Freiberufliche Journalistin
1994 McLaren F1 'LM-Spezifikation' (Bild: Andrei Diomidov/RM Sotheby's)

Bildschön und heiß begehrt – Oldtimer und seltene Sportwagen von Ferrari, Ford, Lamborghini und Co. erzielen bei Versteigerungen oft Preise in schwindelerregenden Höhen. Zehn besonders seltene Modelle rangieren in den Top Ten 2019 der teuersten Auto-Versteigerungen. Der Spitzenreiter kam für sensationelle 17,9 Millionen Euro unter den Hammer.

Seltene Oldtimer und Sportwagen sind nicht nur heiß begehrt, sondern auch oft extrem teuer. Analytiker, Marktbeobachter und Spezialisten für Oldtimer-Preise, haben zum Jahresanfang die zehn teuersten Transfers aus 2019 zusammengetragen.

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Auch im vergangenen Jahr waren es wieder vor allem Autos der Marke Ferrari, die auf der Liste der am höchsten gehandelten Fahrzeuge landeten.

Platz 10

5,9 Millionen Euro brachte im vergangenen Jahr der Ferrari F2002 mit der Chassisnummer 219 bei einer Auktion von Sotheby’s in Abu Dhabi. Mit diesem Modell gewann Michael Schumacher unter anderem den Großen Preis von San Marino, den Großen Preis von Österreich, den Großen Preis von Frankreich und sicherte sich seinen fünften Weltmeistertitel. Exemplare des Ferrari F2002 stehen auch im Ferrari Museum  in Maranello und in der Michael Schumacher Private Collection in Köln.

Ferrari F2002 (Bild: Wikipedia)

Platz 9

Auch Platz 9 wird von einem Fahrzeug des italienischen Autoherstellers Ferrari belegt. Ein Oldtimer Cabriolet 250 GT der ersten Serie, Baujahr 1958 brachte im vergangenen Jahr 6,1 Millionen Euro. Der Wagen wurde in Kalifornien am Pebble Beach vom Auktionshaus Gooding angeboten.

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Platz 8

Ebenfalls von RM Sotheby’s in Abu Dhabi wurde der Pagani Zonda Aether Roadster aus dem Jahr 2017 versteigert. 6,1 Millionen zahlte ein Bieter für das relativ junge und nach den Wünschen des ehemaligen Besitzers handgefertigte Superauto mit Sechsgang-Schaltgetriebe.

Platz 7

6,8 Millionen erzielte im vergangenen Jahr ein weiteres Modell vom Autobauer Ferrari. Das rote 250 GT-Coupé  SWB Berlinetta aus dem Jahr 1963 wechselte im US-amerikanischen Scottsdale den Besitzer.

Platz 6

Ein Prototyp der Firma Ford erzielte im Rahmen der Monterey Auction Week Anfang August 2019 vergangenen Jahres stolze 6,89 Millionen Euro. Das Modell Ford GT40 Prototype stammt aus dem Jahr 1965. Ab 1966 gewann der Rennwagen aus der Modellreihe vier Jahre in Folge das 24 Stunden-Rennen von Le Mans.

Platz 5

Ein weiterer Ferrari brachte im Rahmen der Monterey Auction Week einen Millionenbetrag. Der 62er Ferrari 250 GT Coupé mit kurzem Radstand erzielte 7,33 Millionen.

Platz 4

Ein seltener Lamborghini fährt Platz 4 ein. Der Veneno Roadster wurde weltweit nur neun Mal hergestellt. Er wurde anlässlich des 50-jährigen Firmenjubiläums gebaut. Unter seiner Haube steckt eine 6,5-Liter-V-12-Maschine mit 739 PS. Als das Superauto in 2013 im Genfer Autosalon auf den Markt kam, gehörte es mit einem Neupreis von vier Millionen US-Dollar zu den teuersten Serienautos der Welt.

Lamborghini Veneno Roadster. (Bilder: bonhams.com)

Der Wertzuwachs kann sich sehen lassen: Das Auktionshaus Bonhams erzielte im schweizerischen Bonmont für den Lambo 7.658.865 Euro.

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Platz 3

Nochmal Ferrari: Platz 3 ging in 2019 an ein weiteres Modell der beliebten 250-GT-Familie. Der elegante graue Cabrio mit 240 PS wurde vor der Auktion zwischen elf und 13 Millionen US-Dollar geschätzt und wechselte für 9,9 Millionen US Dollar, umgerechnet 8,9 Millionen Euro, schließlich den Besitzer.

Platz 2

Einen zweistelligen Millionenbetrag schaffte der in 2019 Zweitplatzierte: Der dunkelrote Alfa Romeo 8C 2900B Touring Berlinetta wurde vom Auktionshaus Artcurial in Paris für umgerechnet 17,4 Millionen Euro – versteigert.

Das elegante Automobil aus dem Jahre 1939 galt vor dem zweiten Weltkrieg als das schnellste Auto auf dem Markt. Damals wurden weniger als 50 Stück produziert, davon nur fünf als Touring Berlinetta.

Platz 1

Den Rekordpreis von 17,9 Millionen Euro erzielte der McLaren F1 Coupé "LM-Spec", der im Rahmen der Monterey Car Week versteigert wurde.

Das Coupè im typischen Neunzigerjahre-Design wurde 1994 gebaut und hatte zum Verkaufszeitpunkt 21.500 Kilometer auf dem Tacho. Nur fünf dieser Autos wurden hergestellt, zwei davon wurden im McLaren-Werk mit der Le-Mans-Spezifikation (LM-Spec) aufgerüstet.

Quelle: yahoo/ntv

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