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Devisen: Eurokurs im US-Handel auf Berg- und Talfahrt

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro <EU0009652759> hat am Freitag seit dem Start des Aktienhandels an der Wall Street auf Berg- und Talfahrt gegangen. Zeitweise fiel er unter die Marke von 1,12 US-Dollar und erholte sich dann bis auf 1,1238 Dollar. Rund eine Stunde vor dem Handelsschluss am US-Aktienmarkt kostete die Gemeinschaftswährung 1,1226 Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs im Frankfurter Handel auf 1,1213 (Donnerstag: 1,1200) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8918 (0,8929) Euro.

Mit rund 40 000 gemeldeten Fällen erreichte die Zahl der Corona-Neuinfektionen in den USA am Donnerstag einen neuen Höchststand. Damit ist der bisherige Rekordwert von rund 36 400 Neuinfektionen vom 24. April überstiegen, wie aus Zahlen der John-Hopkins-Universität hervorgeht. Noch vor zwei Wochen lagen die täglich gemeldeten Infektionszahlen bei etwas mehr als der Hälfte des Wertes vom Donnerstag.

In Phasen der Unsicherheit flüchte viele Anleger in den Dollar als Weltleitwährung, auch wenn die Ursache in den USA liegt. Angesichts der dramatischen Entwicklung planen einige US-Bundesstaaten, angekündigte Lockerungen vorerst nicht umzusetzen, was die wirtschaftliche Erholung des Landes erschweren könnte.