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Devisen: Eurokurs gefallen - ZEW-Konjunkturerwartungen trüben sich ein

·Lesedauer: 1 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro <EU0009652759> ist am Dienstag etwas gesunken. Im Mittagshandel kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,1892 US-Dollar. In der Nacht hatte er noch ein wenig höher notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Montagnachmittag auf 1,1904 Dollar festgesetzt.

Die vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) erhobenen Konjunkturerwartungen haben sich im April überraschend eingetrübt. "Die Finanzmarktexpertinnen und -experten sind etwas weniger euphorisch als im vorangegangenen Monat", kommentiert ZEW-Präsident Achim Wambach. Allerdings bewerteten die Anleger die aktuelle Lage positiver. Der Eurokurs wurde durch die Daten nur wenig belastet.

"Die ZEW-Konjunkturerwartungen bereiten uns auf eine weitere Verzögerung der konjunkturellen Erholung vor", erklärte Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank. "Zunächst belastet die dritte Corona-Welle und auch der aufgrund von Sonderfaktoren ins Stocken geratene Ausstoß in der Industrie."

Am Devisenmarkt ist derzeit die Preisentwicklung in den USA ein beherrschendes Thema. Mit der Aussicht auf ein stärkeres Anziehen der Konjunktur durch gewaltige staatliche Hilfsprogramme haben sich auch die Inflationserwartungen erhöht. Am Nachmittag stehen daher Daten zur Entwicklung der amerikanischen Verbraucherpreise besonders im Fokus. Es wird damit gerechnet, dass sich die Inflation in den USA im März kräftig verstärkt hat.