Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    13.920,69
    -135,65 (-0,97%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.669,54
    -35,31 (-0,95%)
     
  • Dow Jones 30

    31.496,30
    +572,16 (+1,85%)
     
  • Gold

    1.698,20
    -2,50 (-0,15%)
     
  • EUR/USD

    1,1916
    -0,0063 (-0,5243%)
     
  • BTC-EUR

    41.257,80
    -234,85 (-0,57%)
     
  • CMC Crypto 200

    982,93
    +39,75 (+4,21%)
     
  • Öl (Brent)

    66,28
    +2,45 (+3,84%)
     
  • MDAX

    30.716,51
    -592,70 (-1,89%)
     
  • TecDAX

    3.220,26
    -50,32 (-1,54%)
     
  • SDAX

    14.708,13
    -288,21 (-1,92%)
     
  • Nikkei 225

    28.864,32
    -65,79 (-0,23%)
     
  • FTSE 100

    6.630,52
    -20,36 (-0,31%)
     
  • CAC 40

    5.782,65
    -48,00 (-0,82%)
     
  • Nasdaq Compositive

    12.920,15
    +196,68 (+1,55%)
     

Devisen: Euro bleibt unter Druck - EZB-Aussagen belasten

·Lesedauer: 1 Min.

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro <EU0009652759> ist am Mittwoch im US-Handel unter Druck geblieben. Aussagen aus der Europäischen Zentralbank (EZB) hatten die Gemeinschaftswährung belastet. Der Zinsentscheid der US-Notenbank trieb den Kurs noch etwas weiter nach unten. Die Fed setzt in der Corona-Pandemie ihre extrem lockere Geldpolitik fort.

Zuletzt wurde der Euro mit 1,2104 US-Dollar gehandelt. Im frühen europäischen Geschäft hatte der Euro noch bei 1,2160 Dollar notiert. Die EZB setzte den Referenzkurs auf 1,2114 (Dienstag: 1,2143) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8254 (0,8235) Euro.

Für Belastung sorgten Aussagen von EZB-Ratsmitglied Klaas Knot. In einem Interview mit dem Fernsehsender Bloomberg TV machte der Gouverneur der Notenbank der Niederlande deutlich, dass die EZB über Instrumente verfüge, die man falls notwendig gegen einen zu starken Kursanstieg des Euro einsetzen könnte. Der Euro steigt schon seit längerem tendenziell an. So hatte er im Frühjahr des Vorjahres noch rund zehn Cent niedriger notiert

Im Tagesverlauf hatte der Euro seine Verluste vorübergehend ausgeweitet. Vertreter der EZB sind laut einem Medienbericht unzufrieden mit den Zinserwartungen der Finanzmärkte. Diese würden offenbar eine weitere Zinssenkung ausschließen, während dies für den EZB-Rat eine denkbare Option sei, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg mit Verweis auf Notenbankkreise. Es sei auf die hohe wirtschaftliche Unsicherheit und auch auf den starken Euro verwiesen worden.