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Deutschland: Erzeugerpreise steigen so stark wie seit 2011 nicht mehr

·Lesedauer: 1 Min.

WIESBADEN (dpa-AFX) - Der allgemeine Preisauftrieb in Deutschland dauert an. Auf Herstellerebene stieg das Preisniveau im April gegenüber dem Vorjahresmonat um 5,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Das ist der höchste Zuwachs seit knapp zehn Jahren. Analysten hatten im Mittel mit einer Rate von 5,1 Prozent gerechnet. Im Monatsvergleich stiegen die Preise, die Produzenten für Waren erhalten oder bezahlen müssen, um 0,8 Prozent.

Besonders deutliche Preiszuwächse gab es laut Statistikamt bei Vorleistungsgütern. Metallische Sekundärrohstoffe, also recycelte Schrotte, waren knapp 63 Prozent teurer als vor einem Jahr. Holz und Metalle verteuerten sich ebenfalls kräftig. Die Preise von Roheisen und Stahl stiegen um knapp ein Viertel.

Die Entwicklung ist Folge zahlreicher Störungen in den internationalen Lieferketten und anderer Engpässe auf der Angebotsseite. Das Statistikamt nennt darüber hinaus die steigende Nachfrage etwa nach Stahl und Holz im In- und Ausland sowie steigende Eisenerzpreise.

Neben Vorleistungsgütern legten auch die Energiepreise deutlich zu. Dies geht zum einen auf die stark gefallenen Preise während der ersten Corona-Welle vor einem Jahr zurück. Hinzu kommt die seit Jahresbeginn geltende CO2-Steuer.

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