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Deutsche Anleihen: Leichte Verluste vor US-Jobreport

·Lesedauer: 1 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Deutsche Bundesanleihen haben am Freitag vor wichtigen Zahlen vom US-Arbeitsmarkt leicht nachgegeben. Am Markt war die Rede von großer Zurückhaltung vor den Zahlen aus den USA. Der richtungweisende Terminkontrakt Euro-Bund-Future <DE0009652644> fiel bis zum Mittag um 0,05 Prozent auf 175,43 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihen betrug minus 0,38 Prozent.

Verluste verzeichneten auch japanische Staatsanleihen. Am Markt wurde auf die Ankündigung von Japans Ministerpräsident Yoshihide Suga verwiesen, bei einer Wahl Ende September nicht mehr als Parteivorsitzender zur Verfügung zu stehen. Während japanische Aktien stiegen, gaben sichere Alternativen nach. Der Rückzug Sugas dürfte sein Ende als Regierungschef nach sich ziehen. Hintergrund sind sehr schlechte Umfragewerte für Suga, die vor allem auf sein Management der Corona-Krise zurückgeführt werden.

Konjunkturdaten aus der Eurozone hatten wenig Einfluss auf den Handelsverlauf. Im Euroraum hat sich die Unternehmensstimmung laut Markit-Einkaufsmanagerindex im August eingetrübt, allerdings ausgehend von einem 15-jährigen Höchststand. Markit begründete die Eintrübung mit der Ausbreitung der Corona-Delta-Variante und den anhaltenden Verspannungen im Welthandel.

Am Nachmittag richten sich die Blicke der Anleger auf neue Zahlen vom US-Arbeitsmarkt. Die Regierung veröffentlicht ihren monatlichen Jobbericht. Da der Arbeitsmarkt eine bedeutende Rolle für die Geldpolitik der US-Notenbank Federal Reserve spielt, wird ihm an den Finanzmärkten große Bedeutung beigemessen. Die Fed hat signalisiert, dass sie ihre geldpolitische Unterstützung demnächst etwas zurückfahren könnte, soweit sich der Jobmarkt weiterhin solide entwickelt.

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