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DEL: Tripcke beklagt Zuschauerausschluss in Bayern

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DEL: Tripcke beklagt Zuschauerausschluss in Bayern
DEL: Tripcke beklagt Zuschauerausschluss in Bayern

Für DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke ist der aktuelle Zuschauerausschluss in Bayern durch die verschärften Corona-Maßnahmen „nicht nachvollziehbar“. Das sagte der Chef der Deutschen Eishockey Liga im Gespräch mit MagentaSport.

„Natürlich haben wir eine schlimme Situation in Deutschland, bei der wir alle unseren Beitrag leisten müssen. Aber ganz klar ist, dass diese Profisport-Veranstaltungen nur einen minimalen Teil, oder gar keinen Teil zur Pandemie beitragen“, sagte Tripcke.

In Bayern keine Zuschauer erlaubt

In Bayern müssen die Profiklubs aller Sportarten zunächst ohne Zuschauer auskommen. Im Eishockey sind fünf Klubs betroffen: Augsburg, Ingolstadt, München, Nürnberg und Straubing.

"Wir müssen gucken, inwieweit wir im Rahmen des Spielplans helfen können", sagte Tripcke. Wie lange die Maßnahmen gelten, steht nicht fest.

Geschäftsführer Wolfgang Gastner von den Nürnberg Ice Tigers ärgert sich über die Entscheidung der Politik.

„Die wirtschaftlichen Folgen sind einfach einer Regierung nicht bewusst, den Politikern nicht bewusst. Die machen sich keine Gedanken. Um es auf den Punkt zu bringen: Wir haben die Arschkarte“, sagte Gastner: „Jegliche politischen Fehler werden abgewälzt auf unser Leben, unsere Sportklubs. Ich bin es leid. Ich bin müde.“

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