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Coronavisus-Held stirbt nach 10 Tagen pausenloser Arbeit

Berichten zufolge soll ein Angesteller in China durch totale Erschöpfung an Herzversagen gestorben sein. Er hatte darauf bestanden, 10 Tage durchzuarbeiten, um den Kampf gegen die tödliche Coronavirus-Epidemie zu unterstützen.

Der Pharmazeut Song Yingjie lebte im chinesischen Hunan und half dabei, an Autobahn-Mautstellen Fieber zu messen sowie in der Gegend um die Epidemie Medikamente zu verteilen.

Der 28-jährige soll Berichten zufolge darauf bestanden haben, im Kampf gegen das Virus jeden Tag zu arbeiten.

Laut Zhou Xianonian, dem stellvertretendem Leiter der Klinik, in der Song als Pharmazeut tätig war, arbeitete er zehn Tage am Stück mindestens von 16:00 bis 12:00 Uhr.

Pharmazeut Song Yingjie mit seinem Kollegen (links) und mit Schutzbrille und Gesichtsmaske (rechts). Quelle: Australscope

Wie viele Überstunden er neben seinen normalen Schichten gemacht hat, ist nicht bekannt.

Nachdem er allerdings seine Schicht am 3. Februar beendet hatte, soll Herr Song einige seiner Kollegen zu Hause abgesetzt und sich auf den Heimweg in sein Zimmer gemacht haben.

Seine Mitbewohner fanden ihn später tot in seinem Zimmer. In Berichten heißt es, dass er wahrscheinlich wegen Erschöpfung an Herzversagen gestorben sei.

„Ich habe auch eine Tochter in Wuhan, die nicht zurückkommen darf. Sie fragen, ob ich mir Sorgen mache? Ich mache mir große Sorgen“, so sein Vater Song Guanghui gegenüber der Presse.

Song soll Berichten zufolge darauf bestanden haben, 10 Tage am Stück durchzuarbeiten. Quelle: Australscope

Der medizinische Angestellte wird von den Nutzern der sozialen Medien als „Held“ bezeichnet.

Songs Onkel, dessen Name nicht bekannt ist, sagte: „Mein Neffe war immer sehr freundlich. Egal, wem er begegnet ist, er hatte immer ein Lächeln im Gesicht.“

„Er hat seinen Eltern bei der Farmarbeit auf den Feldern geholfen, Bäume gepflanzt und sie bei der Hausarbeit unterstützt. So einen jungen Mann wie ihn findet man nicht so einfach.“

Mittlerweile gibt es weltweit 24.561 bestätigte Fälle des Coronavirus. 492 Erkrankte sind bereits daran gestorben und 911 Betroffene haben sich von der Krankheit erholt.