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Coronavirus: Der Impfstoff von Moderna wirkt gegen die Delta-Variante

·Lesedauer: 2 Min.

Der Impfstoff des US-Herstellers Moderna wirkt nachweislich gegen Virusvarianten wie Delta und Kappa, die erstmals in Indien auftraten. Das teilte das Unternehmen heute auf einer Pressekonferenz in Cambridge, Massachusetts mit.

„Während wir versuchen, die Pandemie zu besiegen, ist es zwingend notwendig, dass wir proaktiv handeln, während sich das Virus weiterentwickelt", sagte Stéphane Bancel, Vorstandsvorsitzender von Moderna, in einer Erklärung. "Wir überprüfen laufend die Virusvarianten, generieren Daten und teilen diese, sobald sie verfügbar sind. Die neuesten Studiendaten sind ermutigend und bestätigen, dass der Impfstoff von Moderna gegen neu entdeckte Virusvarianten schützt. „Diese Ergebnisse unterstreichen, wie wichtig es ist, die Bevölkerung weiterhin mit einem wirksamen Primärserienimpfstoff zu impfen.“

Wie Moderna mitteilt, ist das Vakzin gegen alle zuletzt neu aufgetretenen Virusvarianten wirksam. Dazu gehören zusätzliche Versionen der Beta-Variante B.1.351, die erstmals in Südafrika identifiziert wurde, drei Varianten der Mutante B.1.617 mit dem Ursprung Indien, die Varianten Kappa (B.1.617.1)und Delta (B.1.617.2) sowie die Eta-Mutante B.1.525, die erstmals in Nigeria nachgewiesen wurde. Außerdem wirkt es gegen die A.23.1- und A.VOI.V2-Varianten. Diese traten erstmals in den afrikanischen Staaten Uganda und Angola auf.

Moderna verfolgt eine klinische Entwicklungsstrategie gegen neu auftretende Varianten. Der Hersteller will so proaktiv gegen die Pandemie vorgehen.

Die neuen Untersuchungsergebnisse stammen aus sogenannten In-vitro-Neutralisierungsstudien mit Seren von Personen, die mit Modernas COVID-19-Impfstoff geimpft wurden. Demnach führte die Impfung mit Modernas COVID-19-Impfstoff zu neutralisierenden Titern gegen alle getesteten neuen Varianten von SARS-CoV-2. Bei der Virusvariante Delta gab es dem Unternehmen zufolge nur eine "geringfügige Reduktion der neutralisierenden Titer".

Die Untersuchungen basierten auf Blutproben von acht Teilnehmern, entnommen eine Woche nach der zweiten Impf-Dosis. Die Ergebnisse sind noch nicht von anderen Wissenschaftlern geprüft worden. Eine nachweisbare Immunantwort bei einem Geimpften ist nicht zwingend gleichbedeutend mit einem tatsächlichen Schutz vor einer Infektion.

Moderna prüft aktuell auch die Wirksamkeit eines Booster-Impfstoffs (mRNA-1273.211). Dieser Impfstoff besteht je zur Hälfte aus dem Impfstoff mRNA-1273, dem autorisierten Vakzin des Herstellers gegen verwandte Virenstämme, und dem Impfstoff mRNA-1273.351. Er müsste nur einmal verabreicht werden. Verschieden starke Dosierungen werden derzeit erforscht.

Vor rund zwei Wochen war bereits eine Studie veröffentlicht worden, nach der auch der Impfstoff des deutschen Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer vor der Delta-Variante schützt. Vorherige Studien und Datenerfassungen hatten ähnliche Ergebnisse erbracht. Auch diese Hersteller arbeiten an Booster-Dosen, die noch zielgerichteter an die Varianten angepasst sein sollen.

mit dpa/ jsk

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