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Click & Collect: So funktioniert das Lockdown-Shopping-Modell

Jennifer Caprarella
·Freie Autorin
·Lesedauer: 3 Min.

Was für die Gastronomie Take-away ist, ist für den Einzelhandel Click & Collect: Als die Geschäfte im Einzelhandel schließen mussten, nahmen viele das Bestellkonzept in ihr Angebot auf. Wie genau es funktioniert und worauf ihr in Sachen Umtausch achten müsst, erfahrt ihr hier.

BIRMINGHAM, ENGLAND - JANUARY 05: : A lady walks past a click and collect sign Birmingham during the nationwide lockdown on January 05, 2021 in Birmingham, England. British Prime Minister made a national television address on Monday evening  announcing England is to enter its third lockdown of the covid-19 pandemic. On Monday, the UK recorded more than 50,000 new confirmed covid-19 cases for the seventh day in a row. (Photo by Nathan Stirk/Getty Images)
Click & Collect ist eine Methode des Einzelhandels, während des Lockdowns zumindest ein wenig Umsatz machen zu können (Bild: Nathan Stirk/Getty Images)

Ganz neu ist das Konzept Click & Collect nicht. Schon vor der Corona-Pandemie boten vereinzelte Warenhäuser den (nicht ganz billigen) Service an, von zuhause aus Artikel aussuchen zu lassen und diese dann gesammelt abzuholen, damit den Kunden das lange Stöbern in den Gängen erspart bleibt. Genau danach sehnen sich jetzt viele, doch ausgelassene Shopping-Touren sind trotz zaghafter Lockerungen kaum möglich.

So funktioniert Click & Collect

Damit der Einzelhandel dennoch nicht vollkommen vor dem Online-Geschäft in die Knie gehen muss, wurde Click & Collect neu belebt. Hierbei bestellt ihr die Waren direkt beim gewünschten Geschäft, meist online, per Mail oder telefonisch. Vereinzelt bieten Händler auch eine Bestellung via Facebook oder Whatsapp an.

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Ist der Click-Teil (die Bestellung) erledigt, folgt das Collect: Eure Ware könnt ihr zu einem bestimmten Termin im Shop abholen. Den Zeitpunkt und die Bedingungen hierfür erfahrt ihr in der Regel direkt vom Händler.

Nicht immer ist Click & Collect kostenlos

Große Ketten wie Ikea gehören zu den Unternehmen, die diesen Service schon vor Corona im Repertoire hatten und auch jetzt anbieten, die gewünschte Ware aus dem Lager zusammenzustellen und zu einem bestimmten Datum kontaktlos am Kundenparkplatz abholen zu lassen. Zehn Euro kostet dieses Angebot pro Bestellung.

Ikea ist nicht der einzige Händler, der eine Gebühr für Click & Collect verlangt, die oft auch als Service-Pauschale bezeichnet und durch den Mehraufwand für Mitarbeiter begründet wird, die die Ware zusammenstellen und für die Abholung bereitstehen müssen. Um hier keine Überraschungen zu erleben, solltet ihr euch vorab auf der Website informieren oder telefonisch erkundigen.

Wie sieht es mit Umtausch aus?

Übrigens entsteht beim Click & Collect ein gültiger Kaufvertrag. Wer seine Ware also telefonisch bestellt und dann einfach nicht abholt, gilt das noch nicht als Widerruf. Der Händler hat auch dann ein Anrecht auf sein Geld, wenn man es sich anders überlegt hat.

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Was also, wenn man nachträglich Widerruf erklären will? Beim Click & Collect bleiben die gesetzlichen Rückgaberegeln bleiben bestehen: Reklamation Wie beim regulären Online-Shopping auch gilt in der Regel ein Widerrufsrecht von 14 Tagen - unabhängig davon, ob die Ware im Laden abgeholt wurde.

Ein Umtausch vor Ort ist während des Lockdowns allerdings in aller Regel nicht möglich. Viele Geschäfte haben ihre Rückgabefristen in der Pandemie jedoch verlängert. Vereinzelt legen Händler ihren Bestellungen auch Retourenscheine bei, mit denen man Ware zurückschicken kann. 

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