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China weist Hacker-Vorwürfe westlicher Staaten zurück

·Lesedauer: 1 Min.

PEKING (dpa-AFX) - China hat Hacker-Vorwürfe der USA und anderer westlicher Staaten als "Verleumdung" zurückgewiesen. Die Anschuldigungen seien unbegründet und aus rein politischen Motiven erhoben worden, sagte der chinesische Außenamtssprecher Zhao Lijian am Dienstag. China sei strikt gegen jede Form von Cyberangriffen, unterstütze und dulde diese auch nicht. Im Gegenzug beschuldigte der Sprecher die USA, selbst "die größte Quelle für Cyberangriffe weltweit" zu sein.

Die US-Regierung und mehrere Verbündete hatten das kommunistische China am Montag für "unverantwortliche böswillige Cyberaktivitäten" verantwortlich gemacht. Die Vorwürfe kamen auch von der Europäischen Union, Großbritannien, der NATO und weiteren Partnern.

Unter anderem sehen die USA China hinter dem Angriff auf die E-Mail-Software Exchange Server vom US-Konzern Microsoft im März. Das chinesische Ministerium für Staatssicherheit (MSS) setze auch kriminelle Hacker für Cyberangriffe ein, erklärte das Weiße Haus. In einigen Fällen hätten die mit der Regierung verbundenen Hacker zudem Unternehmen mit sogenannter Ransomware angegriffen, um Millionen Dollar zu erpressen. Auch der Diebstahl geistigen Eigentums und von Kryptowährungen gehöre zum Repertoire von Chinas Cyberkriminellen.

Die US-Regierung und die Verbündeten kündigten jedoch zunächst keine Konsequenzen wie Sanktionen gegen China an. US-Präsident Joe Biden wirbt bei den Verbündeten seit seiner Amtsübernahme für einen möglichst harten Kurs gegenüber China, der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt.

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