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China und Russland kritisieren neue US-Sanktionen

·Lesedauer: 1 Min.

MOSKAU/PEKING (dpa-AFX) - China und Russland kritisieren neue US-Sanktionen gegen Firmen überwiegend aus der Luftfahrt. Moskau sprach von einem "weiteren feindlichen Schritt". "Wir werden unsere Interessen angemessen verteidigen", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Dienstag in Moskau der Agentur Interfax zufolge. "Wir bedauern, dass die scheidende US-Regierung es vorzieht, die ohnehin schon sehr schlechten bilateralen Beziehungen noch weiter zu verschlechtern."

Das US-Handelsministerium in Washington hatte zuvor eine Liste veröffentlicht, auf der hauptsächlich Unternehmen stehen, die wegen angeblicher Verbindungen zum Militär künftig strengen Exportauflagen unterliegen sollen. Erwähnt wird dabei auch das russische Verteidigungsministerium. Die Firmen behindern nach Auffassung Washingtons US-Unternehmen dabei, eigene Waren und Technologien auf den Weltmärkten zu verkaufen.

Der Chef der russischen Raumfahrtbehörde, Dmitri Rogosin, sagte, die neuen Sanktionen bedeuteten zusätzliche Hindernisse für die Arbeit an der Internationalen Raumstation ISS. Zuletzt gab es neue Sanktionsdrohungen der USA gegen die deutsch-russische Gaspipeline Nord Stream II, was in Moskau für erhebliche Verärgerung sorgte.

Kritik kam auch aus China. Außenamtssprecher Wang Wenbin sagte, schon seit einiger Zeit missbrauchten die USA das Konzept der nationalen Sicherheit, um Exportbeschränkungen gegen ausländische Unternehmen zu verhängen. Das Vorgehen verstoße gegen die Regeln für freien Handel. Auch sei es eine Gefahr für die globalen Lieferketten und schade selbst amerikanischen Interessen. "Wir fordern die USA auf, ihre irregeleiteten Aktionen zu stoppen und alle Unternehmen gleich zu behandeln." Chinas Regierung werde notwendige Maßnahmen ergreifen, um die Rechte chinesischer Unternehmen zu schützen.