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CDU-Politiker Bäumler will Gremium für künftige Klärung der K-Frage

·Lesedauer: 1 Min.

STUTTGART (dpa-AFX) - Der Vize-Chef des CDU-Sozialflügels, Christian Bäumler, fordert ein neues Unions-Gremium für die künftige Bestimmung des gemeinsamen Kanzlerkandidaten von CDU und CSU. Die Union brauche künftig ein "gemeinsames, demokratisch legitimiertes Entscheidungsorgan, das die Stärke beider Parteien abbildet", sagte der stellvertretende Vorsitzende der Christlich-demokratischen Arbeitnehmerschaft dem "Handelsblatt".

Bäumler stellt sich demnach einen "Deutschlandrat der Union" vor. Darin sollten von den jeweiligen Parteitagen gewählte Vertreter beider Parteien den Kanzlerkandidaten aufstellen und das Programm beschließen. "Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist dieses Organ nicht, da sich dort zu viele Einzelinteressen austoben", sagte Bäumler.

Der CDU-Vorsitzende Armin Laschet und CSU-Chef Markus Söder haben auch am Samstag weiter um eine Einigung im festgefahrenen Machtkampf um die Kanzlerkandidatur gerungen. An diesem Sonntag läuft die von den Rivalen selbst gesetzte Frist für eine Einigung ab. Sollte keine Einigung erfolgen, könnte es zu einer Kampfabstimmung in der Bundestagsfraktion kommen.