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Britischer Brexit-Verhandler Frost enttäuscht über harte Linie der EU

·Lesedauer: 1 Min.

LONDON (dpa-AFX) - Der britische Chef-Unterhändler David Frost hat sich enttäuscht über die Position der EU zu einem Handelspakt mit Großbritannien für die Zeit nach dem Brexit gezeigt. Er sei "enttäuscht" über die Linie der EU-Staaten und "überrascht", dass die EU sich "nicht mehr dazu bekennt, intensiv an einer zukünftigen Partnerschaft zu arbeiten", schrieb Frost am Donnerstagabend auf Twitter während des ersten EU-Gipfeltages in Brüssel.

Die EU-Staatschefs und Kommissionschefin Ursula von der Leyen hatten zuvor erneut zwar das Interesse an einem Abkommen bekundet, aber auch klar gemacht, nicht von ihren Prinzipien abrücken zu wollen. Er sei "auch überrascht über den Vorschlag, dass nur Großbritannien auf die EU zukommen soll, um ein Abkommen zu erreichen. Das ist ein ungewöhnliches Vorgehen in Verhandlungen", schrieb Frost weiter. Premierminister Boris Johnson wolle sich am Freitag dazu äußern.

Derzeit ringen Großbritannien und die EU weiter um einen Handelspakt für die Zeit nach der Brexit-Übergangsphase, die zum Jahreswechsel ausläuft. Ohne Einigung drohen Zölle und hohe Handelshürden. Die Zeit wird knapp, doch bei mehreren strittigen Punkten stocken die Verhandlungen seit Monaten.