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Brandenburgs Gesundheitsministerin: Auffrischungsimpfung in Heimen hat Priorität

·Lesedauer: 1 Min.

POTSDAM/LINDAU (dpa-AFX) - Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) dringt in der Debatte über eine Ausweitung der Booster-Impfungen gegen Corona auf die Priorität des Schutzes für ältere Menschen. "Jetzt müssen wir besonders vulnerable Personengruppen wie Bewohnerinnen und Bewohner in Pflegeheimen und Hochbetagte schützen", sagte Nonnemacher auf Anfrage. "Sie haben ein besonders hohes Risiko für schwere und auch tödliche Krankheitsverläufe. Deshalb haben die Booster-Impfungen in Pflegeheimen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe sowie für ältere Menschen die höchste Priorität."

Nonnemacher berät derzeit bei der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) in Lindau mit ihren Kolleginnen und Kollegen über die Frage nach einem gemeinsamen Corona-Kurs. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), der geschäftsführend im Amt ist, hält mehr Auffrischungsimpfungen für nötig, um schon länger zurückliegende Impfungen zu verstärken. Die GMK hatte sich bereits Anfang September dafür ausgesprochen, dass auch über 60-Jährige nach Beratung eine Auffrischungsimpfung erhalten sollen, wenn die vollständige Impfung mindestens sechs Monate zurückliegt.

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