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„Bedeutende Fortschritte“: Schwedisches Fintech Klarna halbiert Verluste

CEO Sebastian Siemiatkowski gründete Klarna 2005 gemeinsam mit zwei Freunden.  - Copyright: Bloomberg / Gettyimages
CEO Sebastian Siemiatkowski gründete Klarna 2005 gemeinsam mit zwei Freunden. - Copyright: Bloomberg / Gettyimages

Guten Morgen! Auch während des Wochenendes ging vielerorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Das schwedische Fintech-Unternehmen Klarna hat einen entscheidenden Meilenstein erreicht: Das Startup, das für sein „Kaufe jetzt, zahle später“-Konzept bekannt ist, konnte seinen Nettoverlust im ersten Quartal halbieren. Damit haben sich die Kostensenkungsmaßnahmen der Firma bezahlt gemacht. Klarna verzeichnete einen Nettoverlust von 1,3 Milliarden schwedischen Kronen (120,7 Millionen US-Dollar/112,5 Millionen Euro), was einem Rückgang von 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Gleichzeitig habe die Firma den Umsatz steigern und in Künstliche Intelligenz (KI) investieren können, wie CEO Sebastian Siemiatkowski sagte.

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Die Ergebnisse zeigen laut des Unternehmens, dass Klarna auf monatlicher Basis „bedeutende Fortschritte“ in Richtung Profitabilität macht. Klarna, das mittlerweile mehr als 150 Millionen Kunden hat, erhielt im April ein Kreditrating von S&P Global von BBB/A-3 mit stabilem Ausblick. Klarna hofft, in der zweiten Hälfte des Jahres die Profitabilität zu erreichen. [Mehr bei CNBC und Sifted]

Auf Gründerszene: Clevershuttle ist insolvent, der Berlkönig Geschichte: Nur in zwei Städten sind geteilte Rufbus-Fahrten erfolgreich. Laut unseres Kolumnisten Don Dahlmann gibt es dafür einen simplen Grund: Auf dem Papier mag Ridepooling eine grandiose Idee sein, doch in der Realität lässt sich das Konzept nicht ganz so einfach umsetzen. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht und der vergangenen Tage:

OpenAI-Chef Sam Altman hat inzwischen zugesagt, dass er die Regeln der EU nun doch einhalten und Europa mit ChatGPT nicht verlassen möchte. Zuvor hatte er dies in Aussicht gestellt, falls OpenAI die EU-Vorschriften nicht einhalten könnte. Nachdem er nun aber eine Europatour hinter sich hat und dabei auch Gespräche mit den EU-Regulierungsbehörden geführt hat, sind seine Bedenken offensichtlich zerstreut worden. Neben Paris war Altman in London, München und Warschau. [Mehr bei Bloomberg und The Information]

Die ChatGPT-App von OpenAI hat in nur sechs Tagen die Marke von 500.000 Downloads erreicht. Dabei war die App in den ersten Tagen (vor der augenblicklichen Expansion in elf weitere globale Märkte) nur in den USA und für iOS erhältlich. Damit gehört sie sowohl in diesem als auch im letzten Jahr zu einer der leistungsstärksten neuen App-Veröffentlichungen. [Mehr bei Techcrunch]

Twitter tritt aus dem EU-Pakt gegen Desinformation aus und kehrt dem freiwilligen Verhaltenskodex damit den Rücken. Dies twitterte EU-Industriekommissar Thierry Breton am Freitagabend. Allerdings bringt dies dem Social-Media-Unternehmen nur wenige Vorteile: Denn einige Regelungen werden ab August verpflichtend. [Mehr bei Handelsblatt]

Nikola läuft Gefahr, seine Notierung an der Technologiebörse Nasdaq zu verlieren. Laut des angeschlagenen Entwicklers von Elektro-Lkws ist der Grund, dass der Aktienkurs in den letzten 30 Tagen unter einem US-Dollar gelegen hat. Das Unternehmen hat bis zum 20. November Zeit, die Mindestpreisregel der Nasdaq einzuhalten, die vorschreibt, dass der Aktienkurs an zehn aufeinanderfolgenden Geschäftstagen über einem Dollar liegen muss. [Mehr bei Techcrunch]

Kryptowährungen: Paradigm, ein Krypto-Risikokapitalunternehmen, weitet seinen Fokus auf Unternehmen der Künstlichen Intelligenz (KI) aus. Paradigm wurde 2018 von Coinbase-Mitgründer Fred Ehrsam und dem ehemaligen Partner von Sequoia Capital, Matt Huang, gegründet. Die Firma hat sich einen Ruf als Top-Kryptofonds erworben, indem es unter anderem frühe Anteile an der Blockchain-Sicherheitsfirma Chainalysis erworben hat. [Mehr bei The Block]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Laura Böntert führt heute einen Marktplatz für Secondhand-Brautmode. Die Anfänge ihres Startups Bride Cycle verliefen holprig: Neben Geld und Zeit verlor sie fast alle Nutzungsrechte. [Mehr bei Gründerszene+]

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Einen guten Start in die Woche!

Eure Gründerszene-Redaktion