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Oberstaatsanwalt fordert höhere Doping-Strafen

SID
·Lesedauer: 1 Min.
Oberstaatsanwalt fordert höhere Doping-Strafen
Oberstaatsanwalt fordert höhere Doping-Strafen

Der Leiter der Münchner Schwerpunkt-Staatsanwaltschaft Kai Gräber spricht sich für ein höheres gesetzliches Strafmaß für Dopingsünder aus. Man könne "daran denken", sagte Gräber der Augsburger Allgemeinen, "die Höchststrafe für den Grundstraftatbestand von bisher zwei bzw. drei auf fünf Jahre hochzusetzen." Das könne "auch den Anreiz erhöhen, sich durch Aussagen Strafmilderung zu verschaffen", so Gräber.

Der Oberstaatsanwalt hatte die Ermittlungen der "Operation Aderlass" geleitet, die vor zwei Jahren bei der Nordischen Ski-WM in Seefeld für Aufsehen gesorgt hatte. Der Erfurter Sportmediziner Mark Schmidt, Drahtzieher des Dopingnetzwerkes, war am 15. Januar 2021 wegen Verstößen gegen das Anti-Doping-Gesetz und wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Haftstrafe von vier Jahren und zehn Monaten verurteilt worden.

Auch wenn der aufsehenerregende Prozess für Gräber keine "Zeitenwende" im Anti-Doping-Kampf darstelle, habe das Prinzip der Abschreckung eine Aufwertung erfahren. "Man hat in diesem Verfahren gesehen, mit welchen Strafen gerechnet werden muss", sagte Gräber: "Künftig müssen sich Leute, die dopen wollen, die Frage stellen, ob sie dieses Risiko eingehen wollen."