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ANALYSE/State Street Bank: Vertrauen in Aktien steigt im Mai wieder

BOSTON (dpa-AFX) - Die Stimmung unter Aktienanlegern hat sich im Mai laut einer Befragung wieder verbessert. Der vom Vermögensverwalter State Street ermittelte Global Investor Confidence Index (ICI) stieg um 4,8 Punkte auf 97,1 Punkte, wie die Experten am Mittwoch mitteilten. Damit bewegt sich das Barometer für die Anlegerstimmung aber weiter unter der neutralen 100-Punkte-Marke, unter die es bereits im März gefallen war.

Die Anlegerstimmung hellte sich vor allem in Nordamerika auf, wie der entsprechende Teilindex mit einem Anstieg um 5,0 Punkte auf 99,1 Punkte zeigte. Jener für Asien legte moderat zu, während der europäische Confidence Index den dritten Monat in Folge nachgab.

Der Global Investor Confidence Index habe einen Großteil der im Vormonat verzeichneten Schwäche wieder wettgemacht, sagte Marvin Loh, leitender Makrostratege bei State Street Global Markets. Das Vertrauen der Anleger insbesondere in Nordamerika habe sich wahrscheinlich wegen der Leitzinserhöhung der Fed im Mai um 0,5 Prozentpunkte verbessert. Die Anleger rechneten nun mit einer Reihe vergleichbarer Erhöhungen in den kommenden Sitzungen, um die hohe Inflation zu bekämpfen. Dabei stehe die Erreichung des sogenannten neutralen Zinssatzes bis zum Jahresende im Mittelpunkt. Der neutrale Zinssatz ist der Zins, der die wirtschaftlichen Aktivitäten weder zu sehr dämpft noch zu sehr antreibt.

Die Europäische Zentralbank aber habe ihren Normalisierungsprozess noch nicht eingeleitet, betonte Loh. Vor diesem Hintergrund sei der ICI für Europa auf den niedrigsten Stand seit mehr als zehn Jahren gefallen. "Die Inflation und der Krieg in der Ukraine haben die Stimmung stark belastet."

Die Risikobereitschaft in Asien blieb State Street zufolge weitgehend stabil. Dort hätten Anzeichen für einen Höhepunkt der Covid-Infektionen und eine Verbesserung der Mobilität zu einer moderaten Stimmungsaufhellung beigetragen.

Der Investor Confidence Index misst den Angaben zufolge die Risikobereitschaft der Anleger, indem er das tatsächliche Kauf- und Verkaufverhalten institutioneller Investoren untersucht. Der Index weist Änderungen in der Risikobereitschaft der Anleger eine genaue Bedeutung zu: Je höher die prozentuale Verteilung auf die einzelnen Papiere, desto größer die Risikobereitschaft beziehungsweise das Vertrauen. Ein Wert von 100 ist neutral - dies ist der Wert, bei dem Investoren ihren langfristigen Anteil an risikoreichen Anlagen weder erhöhen noch verringern.

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