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Amazons enormes Wachstum wird für Deutschlands Händler immer gefährlicher

Christoph Sackmann
Amazon hat es auf die Baumärkte abgesehen.


46 Prozent des deutschen Online-Handels läuft mittlerweile über Amazon. Und diese Zahl sorgt zunehmend für Schweißperlen auf den Stirnen deutscher Unternehmer. Zwar beinhaltet sie auch die Verkäufe von Drittanbietern über Amazons Plattform, aber da möchte trotzdem nicht jeder mitmachen.

Sorge bereitet dem Handelsverband Deutschland (HDE) vor allem, dass der stationäre Handel kaum noch wächst. Um 1,2 Prozent sollen die Umsätze dieses Jahr gerade einmal steigen, also wahrscheinlich weniger als die Inflationsrate. Der Online-Handel werde hingegen ein Plus von zehn Prozent machen, so der HDE. Das meiste davon geht auf Amazons Konto. Stammkunden der US-Webseite bestellen rund 41 Mal pro Jahr dort. Wer das kostenpflichtige Amazon Prime besitzt, sogar 61 Mal.

Handelsverband fordert Hilfe von der Politik im Kampf gegen Amazon 

So fordert der HDE die Politik zum Handeln auf, „und zwar schnell, sonst gibt es keine Chance mehr“, sagte Hauptgeschäftsführer Stefan Genth diese Woche in Düsseldorf bei der Vorstellung einer neuen Studie zu dem Thema.

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