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Amal Clooneys Schwester wegen Verkauf von “Luxus”-Gesichtsmasken in der Kritik

Amal Clooneys Schwester steht unter Beschuss. Foto: Getty

Amal Clooneys Schwester wird aktuell kritisiert, weil sie während des weltweiten Ausbruchs von Coronavirus „Luxus“-Gesichtsmasken verkauft.

Tala Alamuddin, die im Internet den Modeshop TALA betreibt, verkauft Gesichtsmasken in verschiedenen Farben und mit verschiedenen Mustern für $33 (ca. 29 Euro) das Stück. Diese nennen sich „Le Masque“.

„In unser sich ständig wandelnden Welt haben wir, WAS DU BRAUCHST: Ein bequemer (und modischer) Schutz, der lange hält“, wie es in der Produktbeschreibung heißt.

Amal Clooneys Schwester Tala Alamuddin verkauft “Luxus”-Schutzmasken. Foto: TALA

„Die Luxus-Gesichtsbedeckung kombiniert Schutz und Mode. Le Masque schmiegt sich an deine Gesichtsform an und bietet so besten Sitz.

„Was immer auch passiert, stellen wir uns den Entwicklungen gemeinsam.“

Auf der Internetseite können dazu Tuben mit Handdesinfektionsmittel für mehr $30 (ca. 26,40 Euro) gekauft werden. Allerdings ist mit einer Lieferzeit von 8 – 12 Wochen zu rechnen.

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„Du solltest dich schämen, so etwas zu verkaufen. Geld mit dem Coronavirus machen zu wollen, das Tausende von Menschen das Leben kostet“, hieß es in einem wütenden Kommentar auf der Instagram-Seite des Unternehmens.

„Absolut unsensibel“, schrieb jemand anderes.

Die Gesichtsmasken sind in Leoparden-, Camouflage- und Jeansmuster erhältlich. Foto: TALA

„Wie unglaublich enttäuschend – die Leute mit einer angeblichen Krankenhausmaske über den Tisch ziehen, die ABSOLUT NICHT diesen Standards entsprechen“, stimmte jemand Drittes zu.

Jemand Viertes fragte: „Ist das eine N95-Maske?? Schützt sie vor dem Virus, oder ist es nur ein modisches Accessoire?“

Tala wehrte sich gegen die Kritik und betonte, dass ein Teil des Erlöses an das Rote Kreuz in Singapur gehen würde (sie lebt in Singapur), um den vom Coronavirus Betroffenen zu helfen.

“Masken gehören in Asien in jeden Haushalt und sie werden ständig bei Erkältungen, verschmutzter Luft oder nach einem kosmetischen Eingriff getragen. Unsere Masken sind NICHT N95 zertifiziert und sollten als physische Barriere bei Niesen und Erkältungen betrachtet werden... aber sie sind nicht medizinisch zertifiziert“, sagte sie gegenüber Hello.

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Es gab allerdings auch ein paar Leute, die die Designerin im Internet in Schutz nahm und die Leute darum bat, positiv zu bleiben.

“Ich wünschte die Leute würden sich endlich mal beruhigen. Es steht deutlich geschrieben, dass die Masken nicht gegen Corona helfen, aber sie spenden das Geld einem guten Zweck. Ich habe mir eine gekauft und dann direkt an das Rote Kreuz in Singapur gespendet“, schrieb jemand.

„Die Leute lesen 0% mach und kommentieren hier einfach... okay. Also: DER ERLÖS GEHT AN EINE WOHLTÄTIGE ORGANISATION. Das steht deutlich in der Beschreibung. Das ist weder unsensibel noch böse, ES IST FÜR EINE WOHLTÄTIGE ORGANISATION“, fügte jemand anderes hinzu.

Kristine Tarbert

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