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Alec Baldwins Anwälte gehen gegen Klage vor

·Lesedauer: 2 Min.
Alec Baldwin geht gegen eine Klage vor. (Bild: lev radin/Shutterstock.com)
Alec Baldwin geht gegen eine Klage vor. (Bild: lev radin/Shutterstock.com)

Alec Baldwin (63) ist derzeit mit mehreren Klagen konfrontiert, die ihm und weiteren Produzenten aufgrund der Tragödie am Set von "Rust" drohen. Aufgrund des Vorfalls im vergangenen Oktober, bei dem Hauptdarsteller und Co-Produzent Baldwin einen Schuss abgab und Kamerafrau Halyna Hutchins (1979-2021) getötet und Regisseur Joel Souza (48) schwer verletzt wurde, reichten Mitarbeiter der Filmcrew Zivilklage ein. Eine davon stammt von Mamie Mitchell, die bei dem Film als Script Supervisor arbeitete. Sie gab Mitte November an, dass das Drehbuch angeblich gar nicht vorsah, dass der Schauspieler in der Szene den fatalen Schuss abfeuert. Baldwins Anwälte gehen jetzt gegen die Klage vor.

Es soll ein Arbeitsunfall gewesen sein

In Dokumenten, die laut "Variety" einem Gericht in Los Angeles seit Anfang der Woche vorliegen, erklären die Anwälte: "Nichts an den Behauptungen der Klägerin deutet darauf hin, dass einer der Angeklagten, einschließlich Herr Baldwin, beabsichtigte, die Requisiten-Waffe mit scharfer Munition zu laden." Darüber hinaus deute nichts an den Behauptungen der Klägerin darauf hin, dass einer der Angeklagten wusste, dass die Waffe scharfe Munition enthalte. Mitchell habe zudem "keine offensichtlichen körperlichen Verletzungen" erlitten. Jedmögliche Entschädigung könne ausschließlich aus dem Arbeitnehmerentschädigungssystem von New Mexico kommen, das Arbeitsunfälle abdeckt.

Laut Mitchells Klage stand sie den Berichten nach in der Nähe von Baldwin, als er die Waffe beim Dreh des Westerns in New Mexico abfeuerte. Infolgedessen habe sie "schwere körperliche Traumata und Schocks und Verletzungen" sowie "extreme psychische, physische" Schmerzen und Leiden erlitten.

Zuvor wurde bereits eine andere Klage gegen Baldwin, die Produzenten des Films, die Waffenmeisterin Hannah Gutierrez-Reed und den Regieassistent Dave Halls eingereicht. Der Chefbeleuchter Serge Svetnoy wirft ihnen Fahrlässigkeit vor. Derzeit ist noch nicht klar, wie scharfe Munition in die Waffe, die Baldwin abgefeuert hatte, kommen konnte. Die Ermittlungen sind bis heute noch nicht abgeschlossen.

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