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Al Gore: Wir leben am Anfang einer Nachhaltigkeitsrevolution

·Lesedauer: 1 Min.

STOCKHOLM (dpa-AFX) - Friedensnobelpreisträger Al Gore ist optimistischer denn je, dass die internationale Gemeinschaft den Kampf gegen die Klimakrise angenommen hat. "Dieser Moment ist von reichlich und berechtigter Hoffnung erfüllt, dass wir jetzt gerade den lange erwarteten politischen Wendepunkt beim Klima überschreiten", sagte der Klimaschützer und frühere US-Vizepräsident am Montag auf einem virtuellen Gipfel zur Zukunft der Erde.

Seine Zuversicht begründe sich unter anderem darin, dass viele Länder vergangene Woche erheblich stärkere Klimaziele für die nächsten neun Jahre verkündet hätten, sagte Gore. Die Technologie-, Geschäfts- und Investitionssektoren hätten zudem bereits einen Sprung nach vorne gemacht, etwa bei der Kostenreduzierung von Wind- und Solarenergie, aber auch bei Batterien und Elektroautos.

"Wir leben in der frühen Phase einer Nachhaltigkeitsrevolution", sagte Gore, der 2007 gemeinsam mit dem Weltklimarat (IPCC) für seinen Einsatz für das Klima mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden war. "Sie hat das Ausmaß der industriellen Revolutionen gepaart mit dem Tempo der digitalen Revolution. Und viele glauben, dass sie die größte Geschäftsmöglichkeit in der Geschichte der Welt ist." Zugleich machte er klar: "Unsere Reise voran wird natürlich schwierig sein."

Für den dreitägigen Gipfel "Unser Planet, unsere Zukunft" haben die in Stockholm ansässige Nobelstiftung, die US-Akademie der Wissenschaften (NAS), das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und ihre Partner Nobelpreisträger sowie andere Spitzenkräfte aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft, Kultur und Jugendbewegungen zusammengebracht. Ziel des virtuellen Treffens ist es, Schritte zu erkunden, mit denen die Welt noch in diesem Jahrzehnt in eine nachhaltigere und wohlhabendere Zukunft für alle geführt werden kann.