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Aktivistin Nakate auf Klimagipfel: 'Wir ertrinken in Versprechen'

·Lesedauer: 1 Min.

GLASGOW (dpa-AFX) - Die prominente ugandische Klimaaktivistin Vanessa Nakate hat im Endspurt der Weltklimakonferenz in Glasgow sofortige drastische Maßnahmen gegen die Erderhitzung gefordert. "Wir ertrinken in Versprechen. Aber Versprechen werden das Leiden der Menschen nicht stoppen. Nur sofortige und drastische Maßnahmen werden uns aus dem Abgrund ziehen", sagte Nakate am Donnerstag zu Delegierten in Glasgow.

"Während die Klimakonferenzen kommen und gehen, steigen die Emissionen weiter an." Im Jahr 2021 werde der zweitgrößte Anstieg der Emissionen in der Geschichte erwartet. Das sei der Grund, warum Millionen von Aktivistinnen und Aktivisten nicht "den Erfolg sehen, denen in diesen Hallen hier applaudiert wird".

In der Endphase der Weltklimakonferenz in Glasgow ringen die Delegierten insbesondere um strittige Fragen der Klimafinanzierung - also im Kern der Frage, wie reiche Industriestaaten den globalen Süden im Kampf gegen die Klimakrise unterstützen.

Die afrikanische Aktivistin wies darauf hin, was eine stärkere Erderwärmung als das angestrebte Maximum von 1,5 Grad für ihren Kontinent bedeuten würde. "Wo ich liebe, bedeutet eine 2-Grad-Welt eine Milliarde Menschen, die von extremem Hitzestress betroffen sein werden", sagte die 24-Jährige. In einer Zwei-Grad-Welt würden viele Regionen im globalen Süden regelmäßig Temperaturen von 35 Grad erreichen. Solche Temperaturen seien selbst für gesunde Menschen eine ernsthafte gesundheitliche Gefahr.

Vanessa Nakate ist eine führende Aktivistin von Fridays for Future aus dem globalen Süden. Kürzlich zierte sie das Cover des einflussreichen, US-amerikanischen "Time"-Magazins.

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