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Aktien Wien Schluss: Kapsch und SBO mit starken Zugewinnen

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WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse ist am Donnerstag mit sehr deutlichen Gewinnen aus dem Handel gegangen, nachdem sie bereits am Vortag deutlich angezogen hatte. Der heimische Leitindex ATX stieg um satte 2,60 Prozent auf 2947,77 Punkte. Für den breiter gefassten ATX Prime ging es um 2,52 Prozent auf 1494,42 Zähler hinauf.

Als Kursstütze erwies sich im Späthandel die Wall Street, die weltweit die Börsen beflügelte. In New York waren insbesondere an der Techbörse starke Aufschläge verzeichnet worden. Der Nasdaq Composite überwand die Marke von 13 000 Einheiten.

Auf die Ereignisse im US-Kapitol am Vorabend, bei dem Anhänger des aus dem Amt scheidenden US-Präsidenten Donald Trump das Gebäude gestürmt hatten, reagierten die Märkte nicht mit Abgaben. Wichtiger war laut Marktbeobachtern, dass sich der US-Senat zukünftig und das Präsidentenamt in Demokraten-Händen befinden werden. An der Corona-Front dürften indes Nachrichten zur Zulassung des Moderna-Impfstoffs in der EU Rückenwind geliefert haben.

Mit Blick auf die größten Gewinner- und Verlierer im prime market gingen Kapsch TrafficCom mit deutlichen Aufschlägen aus dem Handel. Sie stiegen um 6,54 Prozent. Ebenfalls stark nachgefragt waren Schoeller-Bleckmann, die sich um 6,30 Prozent verteuerten.

Auch OMV und BAWAG gewannen deutlich an Kurswert hinzu. Die Aktien des Erdölkonzerns verteuerten sich um 4,64 Prozent und jene der Bank um 5,44 Prozent.

Überdies rückte am heutigen Handelstag eine Analyse von Raiffeisen Research zur Polytec in den Fokus: Sie hat ihr Kursziel für die Papiere des oberösterreichischen Autozulieferers von 8,00 auf 10,50 Euro angehoben. Die Kaufempfehlung ("Buy") wurde von dem RBI-Experten Markus Remis bestätigt. Die Aktien gingen um 4,94 Prozent höher bei 8,50 Euro aus dem Handel.

Am anderen Ende der Kurstafel verbuchten Frequentis Abgaben von 2,59 Prozent. Schwach waren zudem die Immobilienwerte s Immo (minus 0,71 Prozent) und CA Immo (minus 0,32 Prozent). AMAG verloren indes 0,30 Prozent.