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Aktien New York: Gewinne - Robuste Daten sowie Videogipfel von Biden und Xi

·Lesedauer: 2 Min.

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Anleger an der Wall Street haben nach dem trüben Wochenbeginn wieder Mut gefasst. Die wichtigsten Aktienindizes lagen am Dienstag allesamt im Plus.

Börsianer zeigen sich erleichtert, dass ein Video-Gipfel von US-Präsident Joe Biden und Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping erfreulich verlaufen war. Biden betonte, der Wettbewerb mit China dürfe nicht in einen Konflikt ausarten und auch Xi äußerte sich positiv. Unter Bidens Vorgänger Donald Trump war das Verhältnis stark angespannt gewesen.

Für gute Laune sorgten auch robuste Konjunkturdaten. So hatte der US-Einzelhandel seine Umsätze im Oktober deutlicher ausgeweitet als erwartet.

Der Dow Jones Industrial <US2605661048> legte um 0,59 Prozent auf 36 299,39 Punkte zu. Der US-Leitindex hatte Anfang der Vorwoche mit 36 565 Punkten einen Rekordstand erreicht nach vierwöchiger Rally um rund 7,5 Prozent. Für den breit angelegten S&P 500 <US78378X1072> ging es am Dienstag um 0,67 Prozent auf 4714,08 Punkte nach oben.

Der technologielastige Nasdaq 100 <US6311011026> stieg um 0,76 Prozent auf 16 311,77 Punkte. Dieser kam zuletzt von seinem Rekord bei 16 454 Punkten zurück nach einer Kursjagd um über 13 Prozent. In Europa schaffte der Branchenindex für den Technologiesektor, der Stoxx Europe 600 Technology <EU0009658921>, am Dienstag sogar einen weiteren Höchststand.

Dies gelang an der Wall Street auch den Aktien von Home Depot <US4370761029>. Die Baumarktkette profitiert weiter vom Heimwerker-Boom in der Corona-Pandemie. Umsatz und Gewinn übertrafen die Erwartungen. Die Papiere zogen zuletzt an der Dow-Spitze um rund sechs Prozent an.

Die Anteilscheine von Walmart <US9311421039> aber fielen am Dow-Ende um mehr als zwei Prozent. Der größte US-Einzelhändler geht zwar von einem starken Weihnachtsgeschäft aus und erhöhte nach einem insgesamt guten dritten Quartal seine Gewinnprognosen. Allerdings ließen im dritten Quartal hohe Kosten etwa für den Ausbau von Personal und Lieferinfrastruktur den Gewinn einbrechen.

Unter den Technologiewerten erreichten die Anteilscheine von Microsoft <US5949181045> ein Rekordhoch und gewannen zuletzt gut ein Prozent. Frische Impulse kamen von einer Studie der Bank Credit Suisse. Die Bewertung des Softwarekonzerns und die Markterwartungen spiegelten das Wachstum und die Profitabilität immer noch nicht angemessen wider, schrieb Analyst Philip Winslow.

An der Spitze des Nasdaq 100 erholten sich die Papiere von Peloton <US70614W1009> ein wenig von ihrem jüngsten Kursrutsch und stiegen um fast 13 Prozent. Der Fitnessgeräte-Spezialist hat mit der Ankündigung einer Kapitalerhöhung offenbar Anleger beruhigen können, nachdem das Unternehmen noch Anfang November die Umsatzprognose gekappt hatte. Mit der Aufhebung der Corona-Beschränkungen läuft das Geschäft mit den mehrere tausend Dollar teuren vernetzten Trainings-Bikes schwieriger. Analyst Justin Post von der Bank of America vertrat derweil an diesem Dienstag die Ansicht, dass die Erwartungen des Marktes an die Entwicklung der Abonnenten-Zahl zu pessimistisch seien.

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