Deutsche Märkte öffnen in 52 Minuten
  • Nikkei 225

    26.964,59
    +748,80 (+2,86%)
     
  • Dow Jones 30

    29.490,89
    +765,38 (+2,66%)
     
  • BTC-EUR

    19.889,70
    +209,85 (+1,07%)
     
  • CMC Crypto 200

    445,83
    +10,47 (+2,41%)
     
  • Nasdaq Compositive

    10.815,43
    +239,82 (+2,27%)
     
  • S&P 500

    3.678,43
    +92,81 (+2,59%)
     

Aktien New York Ausblick: Guter Start in die verkürzte Handelswoche

NEW YORK (dpa-AFX) - Zum verspäteten Start in die Handelswoche deuten sich an den US-Börsen am Dienstag Gewinne an. Am Vortag ruhte der Aktienhandel in den Vereinigten Staaten wegen eines Feiertages. Am Dienstag nutzten Anleger offenbar die Chance zum Einstieg, nachdem es an den US-Börsen wochenlang vor allem bergab gegangen war. Kurz nach Handelsbeginn dürften dann Einkaufsmanager-Indizes für den Dienstleistungssektor in den Fokus rücken.

Der Broker IG taxierte den Dow Jones Industrial <US2605661048> rund eine halbe Stunde vor Eröffnung rund 0,6 Prozent höher bei 31 507,4 Punkten. In der vergangenen Woche hatte der bekannteste Wall-Street-Index noch ein Minus von fast drei Prozent verzeichnet. Für den technologielastigen Nasdaq 100 <US6311011026> deutete sich am Dienstag ein Anstieg um 0,5 Prozent auf 12 162,3 Zähler an.

Trotz des freundlichen Starts dürfte das Jahr für Anleger kein leichtes werden, wie Morgan-Stanley-Analyst Michael J. Wilson voraussagt. Er kassierte seine Prognose für den Gewinn je Aktie, weil die schwache Konjunktur auf den Aktienmarkt durchschlage. Auch 2023 rechnet er mit einem Rückgang von drei Prozent - selbst dann, wenn eine Rezession ausbleibe.

Unter den Einzelwerten dominierten am Dienstag zunächst negative Schlagzeilen. Aktien des Einzelhändlers Bed Bad & Beyond <US0758961009> verloren vorbörslich rund 15 Prozent an Wert, nachdem bereits am Freitag der plötzliche Tod des Finanzchefs Gustavo Arnal bekannt wurde. Er war in Manhattan von einem Wolkenkratzer in den Tod gestürzt.

Bergauf ging es hingegen für das Sicherheitsunternehmen ADT, dessen Aktien vorbörslich um 15 Prozent zulegten. Wie Reuters unter Berufung auf informierte Kreise berichtete, hat sich ADT ein Investment in Höhe von 1,5 Milliarden Dollar gesichert. Geldgeber sollen demnach State Farm und die Google <US02079K1079>-Mutter Alphabet <US02079K3059> sein. Eine Reuters-Anfrage ließen die beteiligten Konzerne zunächst unbeantwortet.