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Aktien Frankfurt: Dax baut Wochenplus aus - Fed und Evergrande helfen

·Lesedauer: 3 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Mit kräftigem Kursgewinn hat sich der Dax <DE0008469008> am Donnerstag weiter von seinem zu Wochenbeginn verzeichneten Kursrücksetzer erholt. Die jüngsten Beschlüsse der US-Notenbank Fed sowie etwas nachlassende Sorgen um den chinesischen Immobilienkonzern Evergrande trugen dazu bei.

Gegen Mittag stieg der deutsche Leitindex um 1,05 Prozent auf 15 669,98 Punkte. Wegen der Evergrande-Schieflage und den Sorgen vor einer möglichen chinesischen Immobilienkrise war der Dax noch am Montag mit 15 019 Punkten auf das tiefste Niveau seit Mai abgerutscht. Zur Wochenmitte hatte er seine Verluste bereits ausgebügelt. Der MDax <DE0008467416> der mittelgroßen Börsenwerte gewann am Donnerstag bislang 0,99 Prozent auf 35 554,39 Punkte. Ähnlich deutlich nach oben mit 1,2 Prozent ging es für den europäischen Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145>.

Die Fed hatte am Vorabend die Erwartungen der Anleger erfüllt, negative Überraschungen waren ausgeblieben. So hält die Zentralbank vorerst an ihrer sehr lockeren Geldpolitik fest, wenngleich sie wie erwartet auf eine weniger großzügige Linie zusteuert. Die Währungshüter ließen durchblicken, dass die konjunkturstützenden Käufe von Wertpapieren demnächst zurückgefahren werden könnten (Tapering). Nach Einschätzung des Investment-Strategen Jean-Marie Mercadal vom Vermögenverwalter OFI ist diese Absicht der Fed bereits in den Kursen eingepreist.

Evergrande hatte bereits am Mittwoch mitgeteilt, dass man sich mit Gläubigern über Zinszahlungen für eine im südchinesischen Shenzhen gehandelte Anleihe geeinigt habe. An der Börse in Hongkong hatten die Anleger daraufhin erleichtert reagiert und den Kurs von Evergrande am Donnerstag in die Höhe getrieben.

Einkaufsmanager-Indizes aus Deutschland fielen am Morgen zwar schlechter als erwartet aus, doch nach Einschätzung der Helaba ist die Stimmungslage weiter als solide anzusehen. Akuten Handlungsdruck für die Europäische Zentralbank (EZB) sehen die Volkswirte der Landesbank nicht.

Schlechte Nachrichten aus der Auto- und Nutzfahrzeugbranche hielten die Anleger nicht von Aktienkäufen ab. Nach skeptischen Aussagen des Lkw- und Busherstellers Traton <DE000TRAT0N7> am Vortag stimmten nun der französische Zulieferer Faurecia <FR0000121147> und der deutsche Scheinwerferspezialist Hella mit Umsatz- und Gewinnwarnungen in den Chorus der Hiobsbotschaften ein. Der Grund auch diesmal: Der fortgesetzte Chipmangel, der den Autobauern zu schaffen macht und für weniger Fahrzeugproduktion sorgt. Im Dax setzten sich die Papiere von Continental <DE0005439004> allerdings an die Spitze mit einem Aufschlag von gut vier Prozent. Auch eine gestrichene Kaufempfehlung der Bank of America machte den Continental-Anlegern nichts aus.

Technologiewerte waren europaweit im weiter vorteilhaften Zinsumfeld gefragt. Infineon <DE0006231004> gewannen im Dax gut drei Prozent, Aixtron <DE000A0WMPJ6> vorne im MDax 3,7 Prozent.

Unter den weiteren Favoriten im MDax gewannen Uniper <DE000UNSE018> 2,9 Prozent. Das Bankhaus Metzler hatte die Versorger-Titel von "Hold" auf "Buy" hochgestuft.

Mit einem Plus von fast zehn Prozent erholten sich im Nebenwerteindex SDax <DE0009653386> die Anteile des Biokraftstoff-Herstellers Verbio <DE000A0JL9W6> von ihren hohen Vortagesverlusten. Die Investmentbank Stifel hatte zudem das Kursziel für Verbio am Donnerstag deutlich nach oben geschraubt./ajx/men

--- Von Achim Jüngling, dpa-AFX ---

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