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Aktien Frankfurt Ausblick: Dax setzt Erholung vor US-Arbeitsmarktbericht fort

·Lesedauer: 2 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax dürfte am Freitag zum Auftakt leichte Gewinne verbuchen und somit an die Erholung vom Vortag anknüpfen. Allzu risikofreudig dürften die Anleger vor dem US-Arbeitsmarktbericht aber nicht agieren, werden die Daten doch als Gradmesser für die weitere Zinspolitik der US-Notenbank Fed betrachtet.

Der X-Dax <DE0008469008> als Indikator für den deutschen Leitindex signalisierte knapp eine Stunde vor Handelsbeginn ein Plus von 0,17 Prozent auf 15 629 Punkte. Damit steuert der Dax auf ein leichtes Wochenplus zu. Für den EuroStoxx 50 <EU0009658145> als Leitindex der Eurozone deutet sich am Freitag ein Anstieg um rund 0,3 Prozent an.

Als Highlight der bisher recht zögerlich verlaufenen Börsenwoche könnten die Beschäftigungszahlen aus den Vereinigten Staaten damit das Zünglein an der Waage sein. Experten rechnen damit, dass die größte Volkswirtschaft der Welt sich auch im Juni von den Folgen der Pandemie weiter erholt haben dürfte. Allerdings besteht bei unerwartet guten Daten auch die Gefahr, dass sich Inflations- und Zinssorgen am Markt wieder entfalten.

"Wie schon bei den letzten Arbeitsmarktberichten wäre für die Börsen ein mittelguter Report die beste Variante", glaubt deshalb Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners. Dieser müsste gut genug ausfallen, "um eine positive Entwicklung der US-Wirtschaft zu demonstrieren. Aber gleichzeitig nicht so stark, dass die Rufe nach einer früheren Zinserhöhung noch lauter werden", so Altmann.

Während der Dax sich nach seinem Mitte Juni erreichten Rekord zuletzt schwertat und auf der Stelle trat, bringt die extrem gute Stimmung an den US-Börsen derweil immer neue Rekorde hervor. Am Vortag erreichte der marktbreite S&P 500 <US78378X1072> abermals einen neuen historischen Wert, und auch der Dow Jones Industrial <US2605661048> baute seinen außergewöhnlich kräftigen Halbjahresgewinn weiter aus. Diese Schützenhilfe von den US-Börsen könnte am Freitag aber auch hierzulande stützen.

Auf Unternehmensseite sollten Anleger die Papiere des Online-Brokers Flatexdegiro <DE000FTG1111> im Auge behalten. Flatexdegiro-Mitgründer Kipei, Anderluh und Arrow platzierten Aktien zu 109 Euro das Stück. Die damit steigende Streubesitz-Marktkapitalisierung wird dem Unternehmen zufolge die spätestens zum Jahresende angestrebte MDax-Aufnahme "massiv" unterstützen. Vorbörslich gerieten die Papiere unter Druck und sackten auf der Handelsplattform Tradegate zuletzt um fast vier Prozent im Vergleich zum Xetra-Schluss ab.

Ebenfalls belastend dürfte sich ein negatives Votum der US-Investmentbank Goldman Sachs auf Evonik <DE000EVNK013> auswirken. Analystin Analystin Georgina Iwamoto sprach sich für einen Verkauf der Papiere aus, nachdem sie zuvor noch eine Kaufempfehlung abgegeben hatte. Die Expertin senkte ihre Ergebnisschätzungen für den Spezialchemiekonzern und sieht inzwischen attraktiveres Kurspotenzial bei dessen Wettbewerbern.

In den hinteren Börsenreihen stehen am Morgen die Aktien des Leasingspezialisten Grenke <DE000A161N30> mit Zahlen zum Neugeschäft im Blick. Dass der Konzern sich immer weiter aus dem Corona-Tief herausarbeitet, gab der Aktie vorbörslich Auftrieb.

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