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Afrika-Verein fordert Impfstoffe und kritisiert Lieferkettengesetz

·Lesedauer: 1 Min.

JOHANNESBURG (dpa-AFX) - Angesichts der Corona-Restriktionen in Afrika und damit einhergehender Produktionseinbußen fordert die deutsche Wirtschaft eine zügige Versorgung des Kontinents mit Impfstoffen. "Auch für die in Afrika tätigen deutschen Firmen ist es von existenzieller Bedeutung, dass Verhandlung, Aufbau und Montage von Anlagen und Produktion wieder aufgenommen werden können", betonte der Vorsitzende des Afrika-Vereins der deutschen Wirtschaft, Stefan Liebing. In einer Erklärung erneuerte der Verein am Freitag seine Kritik am geplanten Lieferkettengesetz für die Einhaltung sozialer und ökologischer Mindeststandards, das zu Verunsicherung führe.

Bei einer Unterredung mit Botschaftern vom Kontinent sei deutlich geworden, dass negative Auswirkungen auf den Export von Gütern aus Afrika und auf das Engagement deutscher Unternehmen in afrikanischen Ländern befürchtet würden. Dem Verein gehört ein Großteil der in Afrika tätigen deutschen Unternehmen an. Um Kinderarbeit und Hungerlöhne zu bekämpfen, sollen deutsche Firmen verpflichtet werden, bei ausländischen Lieferanten die Einhaltung von Regeln zu garantieren. Wirtschaftsverbände hatten betont, so ein Gesetz müsse praktikabel sein und im internationalen Wettbewerb nicht behindern.