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AfD verliert im Osten Deutschlands deutlich an Zustimmung

·Lesedauer: 2 Min.

Nach erfolgreichen Wahlergebnissen im Jahr 2019 verliert die AfD immer mehr Unterstützer – vor allem in Ostdeutschland. Zuletzt kam es in der Partei vermehrt zu internen Streitigkeiten.

Alexander Gauland, Fraktionsvorsitzender der AfD, und Christian Lüth, damaliger AfD-Pressesprecher, im Februar 2019. Foto: dpa
Alexander Gauland, Fraktionsvorsitzender der AfD, und Christian Lüth, damaliger AfD-Pressesprecher, im Februar 2019. Foto: dpa

Nach zahlreichen internen Streitigkeiten hat die AfD in Ostdeutschland einer Umfrage zufolge massiv an Zustimmung verloren und ist innerhalb eines Jahres von Platz eins auf Platz drei gerutscht. Lag die AfD hier in der 40. Kalenderwoche 2019 im Sonntagstrend des Meinungsforschungsinstituts Kantar für „Bild am Sonntag“ noch bei 24 Prozent und damit einen Prozentpunkt vor der CDU, so kommt sie nun nur noch auf 18 Prozent.

Sie liegt im Osten damit knapp hinter der Linken (19 Prozent) und deutlich hinter der CDU (30 Prozent). Die SPD kommt im Osten auf 13 Prozent, die Grünen auf neun Prozent, die FDP auf fünf Prozent und die sonstigen Parteien auf sechs Prozent.

In der vergangenen Woche hatte die AfD-Fraktion im Bundestag ihren früheren Pressesprecher Christian Lüth nach Berichten über menschenverachtende Äußerungen zu Migranten in einer TV-Dokumentation rausgeworfen: „Wir können die nachher immer noch alle erschießen, das ist überhaupt kein Thema, oder vergasen, oder wie du willst, mir egal“, sagte Lüth in der Dokumentation.

Im Mai hatte der AfD-Bundesvorstand dem früheren Brandenburger Landesvorsitzenden Andreas Kalbitz die Mitgliedschaft aberkannt und dies mit seiner Vergangenheit in der rechtsextremen Szene begründet.

Bundesweit verliert die Union der Umfrage zufolge einen Punkt, bleibt aber mit 35 Prozent deutlich stärkste Kraft, die Linkspartei gewinnt einen Punkt hinzu und kommt nun auf neun Prozent. Alle anderen Parteien bleiben auf dem Niveau der Vorwoche: die Grünen bei 18 Prozent, die SPD bei 16 Prozent, die AfD bei elf Prozent, die FDP bei sechs Prozent und die sonstigen Parteien bei fünf Prozent. Für die Umfrage befragte Kantar 2397 Menschen.