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180.000 Dollar Mitgliedsbeitrag — was dieser Club für Menschen mit über 100 Millionen Dollar Vermögen außer Networking verspricht

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R360 Geschäftsführer Michael Cole (links) und Gründer Charlie Garcia (rechts)
R360 Geschäftsführer Michael Cole (links) und Gründer Charlie Garcia (rechts)

In Denver gibt es einen neuen exklusiven Club für Amerikas Ultrareiche: den R360. Zutritt hat nur, wer eine personalisierte Einladung erhält. Dafür müssen vor allem drei Kriterien erfüllt werden: Anwärter müssen ein Nettovermögen von mindestens 100 Millionen US-Dollar (circa 88,6 Millionen Euro) vorweisen können. Zudem muss ein Dreijahresbeitrag von 180.000 Dollar (circa 159 Tausend Euro) gezahlt werden. Zu guter Letzt verpflichten sich die potenziellen Mitglieder dazu, die strikten Regeln des Mitgliedervorstands zu befolgen.

Das allein klingt erst einmal nach nichts Neuem. Was den R360 jedoch von anderen Privatclubs unterscheidet, ist, dass den Mitgliedern im Gegenzug mehr als die üblichen Networking-Möglichkeiten versprochen werden. Wie Club-Gründer Charlie Garcia betont, solle eine "Oase" für Großverdiener und deren Familien geschaffen werden. Ein Ort des individuellen Austausches, der auf die speziellen Bedürfnisse der oberen Gesellschaftsschicht zugeschnitten sei – eine sichere Anlaufstelle bei Problemen und Sorgen aller Art. Ehre, Unternehmergeist, Neugier und Hilfsbereitschaft stünden dabei stets an vorderster Stelle, so Garcia.

Mit R360 soll eine Elite entstehen, die zukünftige Generationen inspiriert und unterstützt

Gründer Charlie Garcia und Geschäftsführer Michael Cole haben beide bereits seit mehreren Jahrzehnten mit wohlhabenden Familien zusammengearbeitet und sie in etlichen Belangen unterstützt. Das gab den Ansporn, R360 zu gründen. Die Mitglieder sollen laut den Gründern im Club die Chance bekommen, sich persönlich auf sechs Arten weiterzuentwickeln: finanziell, intellektuell, spirituell, zwischenmenschlich, emotional und gesellschaftlich.

Ein Großteil derer, die dem Club bereits beigetreten seien, seien knapp über – oder gar unter – der Armutsgrenze aufgewachsen. Wenn diese Menschen durch harte Arbeit und Unternehmergeist dann erst einmal 100 Millionen Dollar besäßen, würden sich deren Lebensumstände drastisch verändern, so Cole. Die Probleme und Sorgen, die drohenden Risiken und mögliche Chancen seien dann so speziell, dass sie damit oftmals alleine dastünden. Genau dort soll der exklusive Club helfen: als Ansprechpartner, der den Ultrareichen oftmals fehle. Hier könne man sich ungeniert von einer neuen, verletzlichen Seite zeigen, so die Gründer.

R360 hat keine festen Räumlichkeiten, in denen Versammlungen und Mitgliedstreffen stattfinden. Stattdessen bieten Garcia und Cole ihren Mitgliedern exklusive Reisen zu "den exotischsten Orten der Welt" an. Außerdem stehe der Club in Kontakt mit den besten Universitäten des Landes. Das große Ziel sei es, eine Elite von insgesamt 1000 der außergewöhnlichsten Millionäre zu bilden, die zukünftige Generationen inspirieren und herausfordern würden.

Dieser Text wurde von Anika Faber aus dem Englischen übersetzt. Das Original findet ihr hier.

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