Deutsche Märkte geschlossen
  • Nikkei 225

    28.756,86
    +233,60 (+0,82%)
     
  • Dow Jones 30

    31.176,01
    -12,37 (-0,04%)
     
  • BTC-EUR

    26.093,18
    -2.757,47 (-9,56%)
     
  • CMC Crypto 200

    629,90
    -50,00 (-7,35%)
     
  • Nasdaq Compositive

    13.530,92
    +73,67 (+0,55%)
     
  • S&P 500

    3.853,07
    +1,22 (+0,03%)
     

Ölpreise uneinheitlich - Opec-Treffen im Blick

·Lesedauer: 1 Min.

SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Freitag zunächst keine klare Richtung gefunden. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent 47,81 US-Dollar. Das waren zwei Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel dagegen um 70 Cent auf 45,01 Dollar.

Zuletzt sind die Ölpreise wieder etwas gefallen, nachdem sie im Laufe der Woche den höchsten Stand seit der ersten Corona-Welle im Frühjahr erreicht hatten. Für Auftrieb sorgt am Ölmarkt die Aussicht auf bald verfügbare Virus-Impfstoffe. Die Hoffnung lautet, dass dann Beschränkungen zur Eindämmung der Pandemie wegfallen könnten, was der Konjunktur zugute käme und den Ölverbrauch steigen ließe. Rasche und flächendeckende Impfungen sind aber unwahrscheinlich.

In dieser Gemengelage müssen die großen Ölförderländer Anfang kommender Woche über ihre Förderpolitik entscheiden. Es wird damit gerechnet, dass der Ölverbund Opec+ seine Produktion entgegen der bisherigen Planung Anfang 2021 nicht anhebt, sondern bestehende Fördergrenzen weiterführt. Damit würde der Verbund auf die kurzfristigen Konjunkturdämpfer infolge der aktuellen Virus-Welle reagieren.