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Ölpreise legen deutlich zu – Opec plus berät über Förderung

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Die gute Stimmung an den asiatischen Finanzmärkten treibt die Preise. Brent und WTI notieren in der Nähe ihrer Höchststände seit der ersten Corona-Welle.

Brent ist die für Europa wichtigste Ölsorte. Die Sorte WTI stammt aus den USA. Foto: dpa
Brent ist die für Europa wichtigste Ölsorte. Die Sorte WTI stammt aus den USA. Foto: dpa

Die Ölpreise haben zu Beginn des neuen Jahres deutlich zugelegt. Händler nannten die gute Stimmung an den asiatischen Finanzmärkten als Grund. Ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagmorgen 52,98 US-Dollar. Das waren 1,18 Dollar mehr als am Donnerstag (31.12.2020). Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 1,01 Dollar auf 49,53 Dollar.

Wie über weite Strecken des vergangenen Jahres werden die Ölpreise auch im neuen Jahr durch die Entwicklung der Corona-Pandemie beeinflusst. Für Auftrieb sorgt schon seit einiger Zeit die Aussicht auf flächendeckende Impfungen. Damit einher geht die Hoffnung auf eine merklich robustere Konjunktur mit höherem Erdölverbrauch. Dementsprechend bewegen sich die Ölpreise derzeit in der Nähe ihrer Höchststände seit der ersten Corona-Welle im Frühjahr 2020.

Der Fortgang der Pandemie ist jedoch ungewiss. Daher hat sich der Ölverbund Opec plus auf ein vorsichtiges Vorgehen verständigt. Zu Jahresbeginn wurde die tägliche Rohölförderung um 500.000 Barrel erhöht. An diesem Montag will der Verbund beraten, wie ab Februar vorgegangen werden soll.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.