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Acht Dinge, die Ihre Geldbörse enthalten sollte

Bild: ThinkstockDer älteste bekannte Geldbeutel gehörte wohl dem Steinzeitmann Ötzi, der um 3.300 v. Chr. lebte. Was er wohl mit sich herumtrug? Sicherlich keine zehn Kassenbelege, sieben Kundenkarten und Versicherungskarten für die halbe Familie. Ihre Geldbörse sollte so zweckmäßig sein, dass Sie sie in allen Lebenslagen retten kann. Wie, das sehen Sie hier. In acht Punkten zeige ich Ihnen, worauf es bei Ihrem Geldbeutel ankommt.

1) Scheckkarte der Hauptbank: Viele Menschen haben mehrere Bankverbindungen, daher auch mehrere ec- oder maestro-Karten. Wenn Sie nur die Hauptkarte haben, minimieren Sie bei Verlust Ihr Risiko.

2) Kreditkarte: Suchen Sie sich eine möglichst kostenfreie Kreditkarte aus.

3) Bargeld: Dies ist ja der ursprüngliche Sinn eines Portemonnaies. Allerdings macht zuviel Kleingeld Ihre Börse schwer und unhandlich. Leeren Sie Ihr Kleingeld regelmäßig in ein Sparschwein und schlachten Sie dieses dann zu besonderen Gelegenheiten. Übrigens hat es sich bewährt, zum Beispiel im Auto oder im Timeplaner ein Scheinchen zu hinterlegen. Es kommt doch immer mal vor, dass die Geldbörse zu Hause liegenbleibt.

4) Versicherungskarte: Wenn Sie in einem Notfall zum Arzt müssen, ist es gut, wenn Sie diese nicht erst suchen müssen. Wer Kinder hat, sollte auch die Karten der Kinder mit sich führen.

5) Personalausweis: Immer dabei haben! Dafür spricht, dass Sie sich ja immer ausweisen können müssen und daher habe ich ihn auch dabei. Aber ich habe einen Reisepass zu Hause liegen, so dass ich im Fall des Verlustes noch ein Ausweisdokument habe.

6) Führerschein und Zulassung: Die müssen dabei sein. Wer ein Auto mit mehreren Fahrern teilt, sollte einen festen Platz im Haus haben, wohin die Zulassung nach jeder Fahrt gelegt wird.

7) Kundenkarten: Sie kennen das, mit der Zeit hat man fünf bis zehn weitere Plastikkärtchen, die das Portemonnaie schwer machen. Ich habe mir angewöhnt, nur die Karte von dem Laden, wo ich den Wocheneinkauf mache, mitzunehmen. Für alle anderen habe ich eine kleine Box in der Küche und denke (meistens) daran, diese bei größeren Shopping-Touren mitzunehmen.

8) Notfallkarte: Darauf gehört die Person, die im Notfall zu benachrichtigen wäre, und eine Liste dessen, was Sie hinterlegt haben, wie Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Organspendeausweis, Testament etc.. Eine solche Karte kann Leben retten, denn die Ärzte wissen durch eine solche Information schneller, wen sie bezüglich einer Behandlung fragen können.

Daneben kann noch Fahrkarte, BahnCard, ein beruflicher Ausweis (wie etwa ein Presseausweis) oder die ADAC-Karte nötig und nützlich sein. Als ich diesen Blog schrieb, habe ich meine Geldbörse natürlich auch gleich aufgeräumt und war doch wieder überrascht, was sich alles so ansammelt.....

Viel Erfolg beim Auf- und Umräumen.
Ihre Stefanie Kühn

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  • Stefanie Kühn, Finanzberaterin

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