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Frankreich: Schwangerenberatung via Internet vor Kriminalisierung

Das französische Parlament hat einem Gesetzesvorschlag zugestimmt, der die Agitation gegen Abtreibungen über das Internet unter Strafe stellt. Die Regierung wirft Betreibern von Anti-Abtreibungs-Homepages Desinformation und die Ausübung moralischen Drucks auf Schwangere vor.

Den Straftatbestand der Behinderung von Abtreibungen gibt es in Frankreich schon seit 1993. Er zielte auf Demonstrationen von Abtreibungsgegnern vor Kliniken oder Arztpraxen. Straftätern drohen bis zu zwei Jahre Haft und 30.000 Euro Geldbuße.