Werbung
Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    18.171,93
    -182,83 (-1,00%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.827,24
    -42,88 (-0,88%)
     
  • Dow Jones 30

    40.287,53
    -377,49 (-0,93%)
     
  • Gold

    2.402,80
    -53,60 (-2,18%)
     
  • EUR/USD

    1,0886
    -0,0014 (-0,13%)
     
  • Bitcoin EUR

    61.684,99
    +171,01 (+0,28%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.386,50
    +55,60 (+4,18%)
     
  • Öl (Brent)

    80,25
    -2,57 (-3,10%)
     
  • MDAX

    25.343,43
    -244,01 (-0,95%)
     
  • TecDAX

    3.284,55
    -61,10 (-1,83%)
     
  • SDAX

    14.357,57
    -147,43 (-1,02%)
     
  • Nikkei 225

    40.063,79
    -62,56 (-0,16%)
     
  • FTSE 100

    8.155,72
    -49,17 (-0,60%)
     
  • CAC 40

    7.534,52
    -52,03 (-0,69%)
     
  • Nasdaq Compositive

    17.726,94
    -144,28 (-0,81%)
     

In zehn Jahren wird die Nachfrage nach Öl einen Höhepunkt erreichen, sagt Goldmann Sachs – das sind die Folgen

 - Copyright: David McNew/Getty Images
- Copyright: David McNew/Getty Images

Den Analysten von Goldman Sachs zufolge könnte es langfristig auf dem globalen Ölmarkt zu einer Angebotsverknappung kommen, da der Höhepunkt der Nachfrage nur noch ein Jahrzehnt entfernt ist.

Weshalb könnte es zu einer Ölknappheit kommen?

Die Investmentbank schätzt, dass die weltweite Ölnachfrage noch mindestens zehn Jahre weiter steigen wird, wobei sie im Jahr 2034 mit rund 110 Millionen Barrel pro Tag ihren Höhepunkt erreichen wird. Dies sei auf die steigende Ölnachfrage in Asien und die zunehmende Nachfrage nach Erdölprodukten zurückzuführen, so die Analysten.

Die steigende Nachfrage könnte zu einer Angebotsverknappung führen, insbesondere wenn die Unternehmen ihre Investitionsausgaben weiter zurückschrauben, so die Bank weiter. Laut einer Umfrage des "Oil & Gas Journal" könnten die Investitionsausgaben von sechs großen Ölproduzenten, darunter ExxonMobil und Chevron, in diesem Jahr um bis zu 3,8 Milliarden US-Dollar (rund 3,6 Milliarden Euro) sinken.

WERBUNG

"Wir glauben, dass der Höhepunkt der Nachfrage noch ein weiteres Jahrzehnt entfernt ist, und was noch wichtiger ist, dass nach dem Jahrzehnt, das es braucht, um den Höhepunkt zu erreichen, die Nachfrage für ein paar weitere Jahre eher auf einem Plateau verharrt, als dass sie stark zurückgeht", sagten Nikhil Bhandari, ein Managing Director bei Goldman, und Amber Cai, eine Analystin der Bank, in einem kürzlich erschienenen Bericht.

"Während der Höhepunkt der Ölnachfrage noch ein Jahrzehnt entfernt ist, verlangsamt sich das Kapital für die Produktion von Rohöl und Ölprodukten, was mittelfristig zu einem eingeschränkten Angebot beiträgt", fügten sie später hinzu.

Aktuelle Entwicklung des Ölpreises

Die Ölpreise sind Ende 2023 eingebrochen, was zum Teil auf die boomende Rohölproduktion in den USA und anderen Ländern zurückzuführen ist. Die US-Förderung wird sich jedoch abschwächen: Die "US Energy Information Agency" prognostiziert, dass die inländische Rohölproduktion im Jahr 2023 nur noch um zwei Prozent steigen wird.

Auch andere Ölproduzenten fahren ihre Produktion weiter zurück. Die OPEC, das von Saudi-Arabien geführte Ölkartell, hat beschlossen, ihre Förderkürzung von 2,2 Millionen Barrel pro Tag bis 2025 zu verlängern, wie aus einer Pressemitteilung im Rahmen der jüngsten Sitzung hervorgeht.

Die Ölpreise sind im vergangenen Monat gestiegen, da die Märkte die Aussichten für Angebot und Nachfrage abwägen. Rohöl der Sorte Brent hat sich seit seinem Tiefstand Anfang Juni um 8 Prozent verteuert und wurde am Montag mit 84,51 Dollar (rund 79 Euro) pro Barrel gehandelt.

Lest den Originalartikel auf Business Insider