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Wolt, Jörg Kattner, Gorillas – das sind die Food-News der Woche

·Lesedauer: 2 Min.
Der finnische Lieferdienst Wolt hat seinen Besitzer gewechselt.
Der finnische Lieferdienst Wolt hat seinen Besitzer gewechselt.

Liebe Leserin, lieber Leser,

es war der Mega-Deal der Woche: Nachdem sich das US-Liefer-Startup Doordash kürzlich bei Flink eingekauft hat, ist es nun neuer Eigentümer des finnischen Unicorns Wolt. Umgerechnet rund sieben Milliarden Euro hat das börsennotierte Unternehmen für den Essenslieferservice ausgegeben. Doordash steht außerdem in den Startlöchern, um den deutschen Markt anzugreifen. Wie die Strategie aussehen wird, ist noch nicht bekannt. Die will die US-Firma kommende Woche bei einer Pressekonferenz in Stuttgart verkünden – mutmaßlich der erste Standort des Startups.

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Worüber wir in dieser Woche sonst noch berichtet haben? Hier die wichtigsten Geschichten im Überblick:

Das Angel-Portfolio des Gorillas-Gründers: Kurz bevor Gorillas mit einer Milliarde Euro bewertet wurde, stieg Jörg Kattner aus. Einige seiner Anteile hat er bereits vergoldet und finanziert nun selbst Startups. Welche das sind, steht hier.

Gorillas verhindert Betriebsratswahl: Das Unicorn versucht wohl mit einem Antrag auf einstweilige Verfügung, die für Ende November geplante Betriebsratswahl zu stoppen. Auch Mitarbeitern, die zur Wahl aufgestellt sind, wurde gekündigt. Mehr dazu hier.

Neues Startup des Koawach-Gründers: Jahrelang verkaufte Heiko Butz koffeinierten Kakao. Nun hilft er seinen Kunden, die Ursache für ihr lautes Schnarchen zu finden. Eine KI vergleicht dabei den Schlaf mit den Aufnahmen anderer Nutzer aus der Firmendatenbank. Wie das funktionieren soll, liest du hier.

Ex-Katjes-CMO gründet selbst: Volker Weinlein war sieben Jahre Marketingchef bei der Beteiligungsgesellschaft des Süßwarenherstellers, leitete sogar den hauseigenen VC Katjesgreenfood. Im Portfolio hatte er damals Limonaden aus Kaffeekirschen und Hanf. Nun baut er selbst ein Getränke-Startup mit einer ungewöhnlichen Zutat auf: Kiukiu. Ein Saft, der vor allem auf dem Fruchtfleisch der Kakaopflanze basiert und für Cocktails genutzt werden soll. In der Industrie ist das Fruchtfleisch recht neu, auch Ritter Sport verwendet das sogenannte Pulpa seit dem Sommer für einen neuen Teeaufguss.

Seed-Investment für Tofu-Abfall: Das Schweizer Startup Luya Foods stellt aus Okara, einem Nebenprodukt der Tofu- und Sojamilchproduktion, Fleischersatz her. Seit dem Sommer sind die Alternativen im Handel. Der Züricher VC Redalpine hat nun die Seed-Runde in Luya Foods angeführt. Wie viel Geld es gab, ist nicht bekannt.

PS: Möchtest du uns Feedback geben oder spannende Food-Unternehmen vorschlagen? Schreib uns an redaktion@gruenderszene.de.

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