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Wirtschaftsforscher senken Prognose für die Eurozone

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MÜNCHEN (dpa-AFX) - Drei Forschungsinstitute haben ihre gemeinsame Konjunkturprognose für die Eurozone kräftig nach unten korrigiert. Das Ifo-Institut in München, KOF in Zürich und Istat in Rom rechnen für das gerade zu Ende gehende Quartal nun nicht mehr mit einem Wachstum, sondern mit einem Schrumpfen der Wirtschaftsleistung um 2,7 Prozent. "Das bringt das Gesamtjahr 2020 auf minus 7,3 Prozent", teilten die Institute am Dienstag mit. Im kommenden Jahr erwarten sie für das erste Quartal nur 0,7 Prozent Wachstum, im zweiten dann 3,0 Prozent.

Wie sich die Wirtschaft bei steigenden Corona-Ansteckungszahlen und gleichzeitigem Beginn der Impfungen entwickelt, sei allerdings schwer abzusehen. Zudem könnte ein harter Brexit Lieferketten unterbrechen.