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Rückenwerbung: Drittligisten erhoffen sich höhere Einnahmen

SID
·Lesedauer: 1 Min.
Rückenwerbung: Drittligisten erhoffen sich höhere Einnahmen
Rückenwerbung: Drittligisten erhoffen sich höhere Einnahmen

Die Perspektive, ab der Saison 2021/22 auch begrenzt Rückenwerbung machen zu dürfen und so weitere Einnahmen zu generieren, stößt bei Vereinsvertretern der 3. Liga auf großen Anklang.

"Diese neue Möglichkeit ist gut und logisch nachvollziehbar, um die Schere nach oben nicht noch größer werden zu lassen", sagte Peter Mohnhaupt, Geschäftsführer des MSV Duisburg, dem Magazin Sponsors.

Ebenfalls positiv äußerte sich Eric Bock. "Es ist eine sehr attraktive Werbefläche. Das hat sich in ersten Gesprächen mit Interessenten gezeigt", sagte der Geschäftsführer von Viktoria Köln. Marktforschern und Medienanalysten zufolge liegt das Potential durch die neue dritte Werbefläche neben dem bestehenden Brust- und Ärmelsponsoring pro Saison bei bis zu fünf Millionen Euro für die gesamte Liga.

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Gerade bei Ein- und Auswechslungen oder nach einem Torerfolg stehe der Rücken des Spielers im Mittelpunkt.

Allerdings gibt es auch einzelne Bedenken der Klubverantwortlichen. "Wenn es auf Ärmel, Rücken und Brust drei verschiedene Partner gibt, ist schwer vorherzusehen, wie sich das auswirkt", sagte Bock.

Bereits Mitte Februar hatte der Spielausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) diese weitere Werbefläche und damit eine zusätzliche Einnahmequelle für die 3. Liga freigegeben. In den beiden höchsten Spielklassen ist diese Art des Sponsorings aktuell nicht zugelassen.